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Darmstadt: Die Rückkehr ins Ekel-Stadion

VfL Wolfsburg Darmstadt: Die Rückkehr ins Ekel-Stadion

Kleine, enge Kabinen, Holzbänke, Schimmel an den Wänden - der VfL ist am Samstag (15.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga zu Gast bei Aufsteiger Darmstadt 98. „Die Gegner sollen sich ruhig ein wenig ekeln“, sagt SV-Kicker Marco Sailer.

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Impressionen aus Darmstadt: Das Stadion am Böllenfalltor hat sich seit den 70er Jahren kaum verändert - doch VfL-Trainer Dieter Hecking freut sich auf das Spiel heute.

Quelle: imago sportfotodienst

Doch die Wolfsburger haben gute Erinnerungen an das Stadion am Böllenfalltor. Der Name geht auf die Pappeln zurück, die auf der Nordseite wachsen. Im Schatten dieser sogenannten Böllen war der VfL am 17. August 2014 in der ersten Pokalrunde zu Gast beim damaligen Zweitligisten. Der Favorit tat sich schwer, nach 120 torlosen Minuten wurde Ersatzkeeper Max Grün im Elfmeterschießen zum Helden. Und neun Monate später holten die Wolfsburger in Berlin den Pokalsieg.

Jetzt geht‘s zurück an die Stätte, wo alles begann - in ein Stadion, das fast noch genauso aussieht wie in den 70er Jahren. „Das ist schon eine andere Welt“, weiß Manager Klaus Allofs. Zuletzt spielte der VfL auswärts in Gladbach, München und Manchester. „Das sind Stadien, die alle auf dem neuesten Stand sind. Das ist in Darmstadt noch nicht angekommen“, so Allofs. Doch die äußeren Umstände sollen den ersten Auswärtssieg der Saison nicht verhindern. „Wir brauchen nicht immer die perfekte Raumtemperatur, um zu gewinnen“, erklärt Wolfsburgs Manager.

Für Fußball-Romantiker ist das Böllenfalltor eine Reise wert. Auch VfL-Trainer Dieter Hecking freut sich auf die Partie: „Das Stadion hat einen besonderen Flair. Dort herrscht eine Wahnsinns-Euphorie, jeder Zweikampf, jedes Tor wird euphorisch gefeiert.“ Für seine Profis gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. „Von den Einzelspielern her sind wir sicher besser, aber die Mentalität wird entscheiden“, so Hecking. „Aber ich glaube, dass wir gefestigt genug sind, um das richtig einzuordnen.“

tik

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