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Dante will nicht in die USA

VfL Wolfsburg Dante will nicht in die USA

Dante im WAZ-Interview: Der VfL-Abwehrmann über seine Rolle, Wechselgerüchte und die Rückrunde.

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Hier lässt es sich aushalten: VfL-Abwehrspieler Dante sprach im Wolfsburger Trainingslager gestern über die Ziele in der Rückrunde und seine Zukunft.

Quelle: Photowerk (he)

Er kam im Sommer vom FC Bayern, um die Abwehr des VfL zu verstärken. Doch in der Hinrunde lieferte Dante schwankende Leistungen ab. Im Trainingslager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in Portugal erklärt der brasilianische Innenverteidiger, wie er seine Rolle sieht - und was an den Gerüchten über einen Wechsel in die USA wirklich dran ist.

WAZ: Für Sie ist es das erste Trainingslager mit dem VfL. Wie wichtig sind die Tage in Lagos für Sie?

Dante: Die Zeit ist für mich sehr wichtig. Ich mag das auch, es ist die einzige Zeit, in der du konstant zwei Einheiten am Tag machen kannst. Im Sommer hatte ich keine richtige Vorbereitung, das war schwierig, weil wir viele Spiele hatten. Das soll aber keine Ausrede sein.

WAZ: Trainer Dieter Hecking hat die Zügel etwas angezogen, wird im Training auch mal lauter. Wie kommt das bei Ihnen an?

Dante: Er sagt uns ganz deutlich, was er will. Es ist gut, dass er das jetzt tut. Die Hinrunde war nicht so konstant. Wir müssen wieder an den Basics arbeiten, um erfolgreich in die Rückrunde starten zu können.

WAZ: Was ist noch drin in der zweiten Saisonhälfte?

Dante: Wir müssen Schritt für Schritt machen. Wir wissen, dass jedes Spiel in der Rückrunde ein Finale ist. Wir dürfen uns keine Fehler mehr leisten, müssen die Stabilität wiederfinden. Unser Ziel bleibt: Wir wollen wieder in die Champions League kommen.

WAZ: Warum lief’s in der Hinrunde nicht so wie gedacht?

Dante: Nach dem Sieg gegen Manchester war alles toll. Hätten wir dann noch gegen Hamburg und Stuttgart gewonnen, hätten alle gesagt: Das war eine super Hinrunde. Aber wir haben nicht gut gespielt, waren nicht zu 100 Prozent konstant. Das ist ein Stück weit normal, wenn du alle drei Tage ein Spiel hast. Aber trotzdem sind wir nicht zufrieden - und da gibt’s nur eine Lösung: hart arbeiten.

WAZ: Mit der Rückkehr von Robin Knoche ist die Konkurrenz im Abwehrzentrum noch einmal größer geworden…

Dante: Das ist doch gut, Robin ist ein guter Junge. Und du brauchst vier starke Innenverteidiger. Ich mag diese Konkurrenzsituation.

WAZ: Wer ist eigentlich der Abwehrchef? Sie oder Naldo?

Dante: Die Rolle lasse ich Naldo, er ist schon länger hier. Er ist der Chef - und ich bin sein Soldat (lacht). Aber ich mag Verantwortung, ich rede viel auf dem Platz und versuche meinen Mitspielern immer zu helfen. Dazu bin ich hier.

WAZ: Wie lange bleiben Sie? Es gibt das Gerücht, dass Sie im Sommer in die USA wollen…

Dante: Eine Sache steht fest: Meine Familie und ich wollen noch drei Jahre in Deutschland bleiben. Wir haben dann die Möglichkeit, hier eingebürgert zu werden. Wir bekommen jetzt bald unser drittes Kind, die anderen beiden sprechen perfekt Deutsch. Ich muss da auch an meine Familie denken, wir sind glücklich hier. Dass ich im Sommer gehe, können Sie vergessen (lacht).

tik

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