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Dante: „Ich bin Leader, aber kein Chef“

VfL Wolfsburg Dante: „Ich bin Leader, aber kein Chef“

Wolfsburg. Kein Wechsel in Sicht: VfL-Innenverteidiger Dante bleibt wohl auch über die kommende Saison hinaus in Wolfsburg - zumindest, wenn es nach dem Brasilianer geht.

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Sieht sich nicht als Chef: VfLer Dante.

Quelle: Imago

Beim Fußball-Bundesligisten möchte der 31-Jährige in Zukunft noch mehr Verantwortung übernehmen - die Rolle des Abwehrchefs sieht er allerdings weder bei sich noch bei Neuzugang Jeffrey Bruma.

„Ich fühle mich wohl hier. Ich werde den VfL nur verlassen, wenn der Verein sagt ‚Du musst gehen‘“, bekennt sich Dante zu Wolfsburg. Mit dem Tabellenachten der Vorsaison möchte der Ex-Münchner wieder zurück in die Erfolgsspur. „Ich will Siege, Siege, Siege. Dass wir diesmal nicht in der Champions League und nicht in der Europa League spielen, tut ein bisschen weh. - aber es war unsere Schuld“, sagt Dante selbstkritisch.

Auf Landsmann Naldo (Schalke 04) muss der Brasilianer an seiner Seite zukünftig verzichten. Mit dem Abgang des Ex-Bremers hatte Dante nicht gerechnet. „Es hat mich überrascht und traurig gemacht. Das habe ich ihm auch gesagt. Naldo ist eine große Persönlichkeit“, findet Wolfsburgs Nummer 18, der sich zukünftig aber auf die Zusammenarbeit mit Neuzugang Jeffrey Bruma freut.

„Er macht im Training einen guten Eindruck. Er ist robust, schnell und gut im Spielaufbau“, lobt Dante den 24-Jährigen. Den klassischen Abwehrchef sieht der Brasilianer in sich nicht: „Natürlich könnte man nach Naldos Abgang und aufgrund meiner Erfahrung und meines Alters denken, dass ich diese Rolle übernehme, aber ich habe meine Persönlichkeit. Ich bin ein Leader - egal wo, egal neben wem. Dazu brauche ich aber kein Chef zu sein.“ Stattdessen hat Dante einen anderen Vorschlag: „Es ist besser, wenn wir uns das beide aufteilen, das ist fair. Dann sind wir beide hinten der Boss.“ Der Brasilianer weiß, dass es in der Defensive auf ihn ankommt. „Die Verantwortung übernehme ich natürlich. Man muss den neuen Spielern immer helfen“, sagt er.

Über seine Zukunft nach der aktiven Karriere hat sich Dante noch keine Gedanken gemacht. Denkbar ist aber ein Trainer-Job, sowohl in Deutschland, aber auch in seiner Heimat. Er sagt: „Manchmal habe ich schon großes Heimweh.“

Von Marcel Westermann

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