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DFB-Pokal: VfL verliert mit 2:3

VfL Wolfsburg DFB-Pokal: VfL verliert mit 2:3

Frahnsinn! Viertliga-Stürmer Daniel Frahn hat Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal geworfen. Bei der 3:2-Sensation gestern Abend erzielt der 24-Jährige alle drei Tore für RB Leipzig. Vor 31.300 Zuschauern stand der Endstand schon zur Pause fest.

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Ein Stich mitten ins Wolfsburger Herz: Leipzigs Drei-Tore-Held Daniel Frahn köpft an Wolfsburgs Simon Kjaer vorbei zum sensationellen 3:2-Endstand ein.

Die erste Halbzeit war das Verrückteste, was der VfL in seiner Pokalgeschichte je erlebt hat. Die Viertligist hatte nach 40 Sekunden schon zwei Top-Chancen vergeben, nach sechs Minuten die Führung erzielt und nach 17 Minuten nachgelegt – gegen eine Wolfsburger Abwehr, die viel zu hoch stand, viel zu viele Lücken für steile Bälle in die Schnittschnellen der Viererkette bot.

Als der Bundesligist dann endlich merkte, dass dieser Erstrunden-Zug in die völlig falsche Richtung fährt, stellt er die richtigen Weichen, erarbeitete sich ein angemessenes Übergewicht und kam zu zwei Toren.

Tore, die VfL-Trainer Felix Magath allerdings nicht davon abhielten, schon nach 30 Minuten sein Mittelfeld komplett umzubauen: Josué raus, Christian Träsch auf die Sechser-Position, Spielmacher-Experiment Makoto Hasbe wieder nach halbrechts, Einwechselspieler Tuncay Sanli (musste später auch wieder raus) hinter die Spitzen. Einzig Hasan Salihamidzic durfte zunächst bleiben, wurde erst nach der Pause von Ashkan Dejagah ersetzt. Da allerdings hatte Leipzig erneut eine Schnittstellen-Lücken gefunden, Frahn kam so zu seinem dritten Treffer.

Nach der Pause waren dann zumindest die Spielanteile standesgemäß – doch die Wolfsburger Überlegenheit führte zunächst nicht zu Toren und im weiteren Verlauf nicht einmal mehr zu echten Chancen. Am Ende standen Leipziger Jubel-Frahnsinn und Wolfsburger Frust. Der VfL muss den ersten großen Rückschlag der Saison hinnehmen.

rs

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