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DFB-Pokal: Ochs will heute ein „kleines Wunder“

VfL Wolfsburg DFB-Pokal: Ochs will heute ein „kleines Wunder“

Frankfurt. Seine Karriere hing am seidenen Faden, als sein Vertrag im Sommer 2015 beim VfL ausgelaufen war. Das Knie von Patrick Ochs war nach einem Kreuzbandriss noch nicht wieder so stabil, um bei einem neuen Klub durchstarten zu können. Dabei hatte der FSV Frankfurt, damals noch Zweitligist, den Rechtsverteidiger im Auge. Doch Ochs blieb ein Jahr ohne Klub, jetzt ist er doch beim Zweitliga-Absteiger gelandet - und spielt heute Abend (20.45 Uhr) in der ersten DFB-Pokal-Runde gegen seine alten Kollegen des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

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Will heute seine alten Kollegen aus dem Pokal werfen: Wolfsburgs Ex-Rechtsverteidiger Patrick Ochs, der mit dem VfL den Pott gewann.

Quelle: imago sportfotodienst

Allerdings: Ob der FSV-Kapitän auflaufen kann, entscheidet sich wegen einer Adduktoren-Zerrung erst kurzfristig. „Ich will unbedingt dabei sein“, sagt Ochs im Gespräch mit der WAZ - und freut sich auf seine alten Kollegen. „Zu Daniel Caligiuri, Maxi Arnold, Marcel Schäfer und Sebastian Jung habe ich immer noch einen guten Draht“, so der 32-Jährige, der mit dem VfL den Pokal geholt hatte. „Ich würde den Pokal auch gern wieder hochheben, aber es wird verdammt schwierig“, weiß der Defensivmann. „Andererseits weiß ich auch, wie es ist, wenn man mit einem Erstligisten bei einem unterklassigen Team ran muss - das war häufig schwierig.“

Und so schwer wie möglich soll es heute auch der VfL haben.„Wir haben einen Plan, aber wie der aussieht, werde ich nicht verraten“, sagt Ochs, der beim FSV Kapitän geworden ist, schmunzelnd. „Es gibt ja immer diese Geschichten, wenn man auf seinen Ex-Verein trifft...“

Dass der langjährige Profi von Eintracht Frankfurt jetzt beim Stadtrivalen FSV spielt, nehmen ihm die Eintracht-Anhänger nicht übel. „Zwischen den Klubs herrscht keine Rivalität“, schildert der Ex-VfLer. Im Gegenteil: „Ich gehe davon aus, dass der eine oder andere Eintracht-Fan uns gegen den VfL unterstützt. Wir wollen versuchen, ein kleines Wunder zu schaffen.“

von Engelbert Hensel

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