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DFB-Pokal: Das Nullnummern-Duell

VfL Wolfsburg DFB-Pokal: Das Nullnummern-Duell

Der VfL spielt am Samstag (15.30 Uhr) bei den Stuttgarter Kickers - es ist das Nullnummern-Duell in der ersten Runde des DFB-Pokals. Denn alle Pflichtspiele der Wolfsburger beim heutigen Fußball-Drittligisten endeten 0:0! Das letzt liegt allerdings auch schon 18 Jahre zurück.

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Nur Nullnummern: Wenn der VfL (l. Dammeier) bei den Kickers spielte, fielen nie Tore.

Quelle: Imago

Dritter Spieltag der Zweitliga-Saison 1992/93, elfter Spieltag 1993/94, 31. Spieltag 1996/97 - immer war‘s ein 0:0. Auch eines der drei Spiele in Wolfsburg endete torlos. Zweimal saßen dabei spätere VfL-Trainer auf der Kickers-Bank - Lorenz-Günther Köstner und Wolfgang Wolf. Köstner: „Erinnern kann ich mich nicht mehr daran, ich weiß nur noch, dass Eckhard Krautzun damals beim VfL Trainer war.“

Warten aufs erste VfL-Tor im Stadtteil Degerloch - Krautzun-Köstner-Wolf-Nachfolger Dieter Hecking wäre mit einer Nullnummer nicht zufrieden: „Wenn wir unsere Leistung abrufen, mit dem notwendigen Ernst bei der Sache sind, dann sollten wir weiterkommen.“ Und das wenn möglich ohne Verlängerung oder Elfmeterschießen. Was Mut macht: Ein 0:0 in einem Bundesliga-Spiel gab es für den VfL zuletzt vor 99 Partien gegen Augsburg. Und nach dem 0:0 bei Darmstadt 98 in der ersten Pokalrunde 2014 gewann der VfL das anschließende Elfmeterschießen.

Für die Stuckis wäre es schon ein Erfolg, wenn es heute soweit kommt. Trainer Horst Steffen: „Es ist eine Herausforderung, uns mit einem Gegner zu messen, bei dem Topstars spielen, die 80 Millionen Euro wert sind.“ Seine Mannschaft (2,7 Millionen Euro Saisonetat) müsse „versuchen, die Wolfsburger so lange wie möglich zu ärgern.“ Dass der amtierende Pokalsieger den Drittligisten dabei auf die leichte Schulter nimmt, glaubt Steffen nicht - denn er hat sehr wohl bemerkt, dass der VfL mehrmals Spiele seiner Elf beobachten ließ. „Ich glaube“, so Steffen, „die kennen uns besser als wir uns selbst.“

apa/lpa

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