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DFB-Pokal: Aus elf Metern ins Halbfinale

VfL Wolfsburg DFB-Pokal: Aus elf Metern ins Halbfinale

Mühsam war‘s – aber der VfL steht zum dritten Mal in Folge im Halbfinale des DFB-Pokals. Mit 1:0 (0:0) gewann Wolfsburgs Fußball-Bundesligist heute Abend sein Viertelfinalspiel gegen den SC Freiburg. Der Sieg war nicht glanzvoll, aber verdient. Das Tor des Tages erzielte Ricardo Rodriguez per Foulelfmeter.

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Die Entscheidung: Julian Schuster bringt Daniel Caligiuri zu Fall (kl. Bild), den anschließenden Elfer verwandelt Ricardo Rodriguez gegen Roman Bürki.

Quelle: Photowerk / Sky

Es ging zäh los vor 15.300 Zuschauern in der VW-Arena. Außenseiter Freiburg begann engagiert, bekam aber schon nach zehn Minuten Angst vor der eigenen Courage, während beim VfL die Furcht vorm Ausscheiden größer schien als die Lust aufs Weiterkommen.  Und als man sich vorm Fernseher gerade hätte fragen mögen, ob man nicht vielleicht noch einen Tatort auf der Festplatte hat, fand der VfL den Ausweg aus der Langeweile.

Und weil es jetzt auch mal schnell ging, kam der VfL auch gegen die gut organisierten Gäste zu Top-Chancen – Bas Dost scheiterte zweimal an Roman Bürki, der sehr aktive André Schürrle und der insgesamt etwas lustlos wirkende Kevin De Bruyne zielten eine Spur zu ungenau. Dass zwischendurch Halbzeitpause war, bremste die Wolfsburger nicht.

Und auch wenn zeitweise die Ungenauigkeiten im Offensivspiel ärgerlich blieben, schien es eine Frage der Zeit, bis das erlösende Tor endlich fällt. Dass der VfL  dafür die Hilfe von Elfmetersünder Julian Schuster brauchte (der den Strafstoß eher ungeschickt als böswillig verursachte), war wurscht – verdient war die Führung allemal, weil aus dem tapferen Freiburger Angriff der ersten Halbzeit längst ein laues Frühjahrsstürmchen geworden war, das erst spät noch mal mit zwei, drei Böen auf sich aufmerksam machte.

Wolfsburg wackelte dabei noch mal, blieb aber standhaft – und so konnte Trainer Dieter Hecking am Ende bilanzieren: „Es war das erwartet schwere Spiel.“ Und das mit einem aus Wolfsburger Sicht zum Glück erwarteten Ausgang.

apa

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VfL Wolfsburg
Ein Tor gelang ihm diesmal nicht:  Aber Winter-Neuzugang André Schürrle zeigte gegen Freiburg wieder eine sehr ordentliche Leistung.

Die Finals rücken näher. Das DFB-Pokal-Endspiel ist für Wolfsburgs Fußball-Bundesligist nur noch einen Sieg entfernt. Doch VfL-Coach Dieter Hecking trat nach dem knappen Viertelfinal-Erfolg gegen den SC Freiburg knackig auf die Bremse, sagte: „Wir haben viele Siege, aber gewonnen haben wir noch nichts.“ Dazu muss der VfL nach Berlin. Da will er hin, muss vorher aber noch mal siegen, bevor er was gewinnen kann.

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