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Cícero verspricht: Ich gebe Gas, bis wir Meister sind

WAZ-Interview Cícero verspricht: Ich gebe Gas, bis wir Meister sind

Er steht vor seiner dritten Saison in der Fußball-Bundesliga: Cícero, der neue Brasilianer des VfL Wolfsburg. In seinem ersten Jahr in Deutschland spielte er mit Hertha BSC fast bis zum Ende um den Titel mit, in seinem zweiten Jahr in Berlin dann der Abstieg. Im WAZ-Interview verrät der defensive Mittelfeldspieler, was er mit dem VfL erreichen will.

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WAZ: Cícero, macht einem Brasilianer die Schinderei in der Vorbereitung Spaß?
Cícero: Was soll ich sagen? Es ist normal, dass man jetzt intensiv arbeitet. Jetzt holt man sich die Power für die Saison. Klar bin ich müde. Aber wenn die Liga beginnt, wird’s im Training ja ein bisschen ruhiger.

WAZ: Ruhig war es zuletzt für Sie nicht.
Cícero: Eher bitter, weil die Hertha abgestiegen ist. Ich wollte danach nur noch weg. Ab in den Urlaub und abschalten. Ich habe meinem Berater vorher gesagt: Melde dich nur, wenn du etwas Konkretes hast. Am Ende war es dann Wolfsburg. Dafür bin ich sehr dankbar.

WAZ: Der VfL hat Sie ausgeliehen, kann Sie nach der kommenden Saison kaufen. Spüren Sie Druck, dieses Jahr besonders gut spielen zu müssen?
Cícero: Druck? Ganz im Gegenteil, weil ich weiß, was ich kann. Wenn du mit dem Druck im Profi-Fußball nicht umgehen kannst, kannst du diesen Beruf nicht machen. Ich bin glücklich, bei diesem Verein gelandet zu sein. Ich werde nicht aufhören, Gas zu geben, bevor wir nicht Meister sind.

WAZ: Haben Sie ein Vorbild?
Cícero: Nein. Ich erzähle ihnen jetzt mal eine Geschichte: Als ich von zu Hause ausgezogen bin, habe ich zu mir selbst gesagt, dass ich mir einen Namen machen möchte. In Brasilien kennt man Cícero. In Europa soll das jetzt auch so werden.

WAZ: Und was halten Sie von Glücksbringern?
Cícero: Ich bin ein sehr gläubiger Mensch. Meine Großmutter, die im vergangenen Monat leider gestorben ist, war ebenfalls sehr gläubig. Jedes Mal, wenn ich zu einem neuen Klub gekommen bin, hat sie für mich gebetet. Sie hat mir mal eine Kette mit einem Kreuz geschenkt. Die trage ich immer bei mir.

WAZ: Freuen Sie sich schon auf das Treffen mit Ihren Landsleuten Grafite und Josué?
Cícero: Klar, wir sind zwar keine großen Freunde, weil wir uns bislang nur nach den Spielen kurz mal unterhalten haben. Aber beides sind Spieler, die in Brasilien einen großen Namen haben. Und ich hoffe, sie können mir bei der Integration helfen. Ich hoffe aber viel mehr, dass sie der Mannschaft helfen können, damit die noch einmal Meister wird.

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