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Eine Chance für Seguin und Co. in Dortmund?

VfL Wolfsburg Eine Chance für Seguin und Co. in Dortmund?

Wäre die aktuelle Spielzeit des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten eine Person, Dieter Hecking würde sie wohl am ehesten mit Paul Seguin vergleichen. „Er ist ein kleines Sinnbild dieser Saison“, sagt der Trainer über das Eigengewächs, dessen Zukunft beim VfL noch offen ist.

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Youngster in Heckings Blickfeld: Paul Seguin (l.) hat seine Bundesliga-Premiere hinter sich, Leandro Putaro wurde bereits mehrmals eingewechselt.

Quelle: Photowerk (bb/2)

Was Hecking damit meint: Während der amtierende Vizemeister Highlights wie den Gewinn des Supercups oder den Einzug ins Champions-League-Viertelfinale erlebte, setzte es gerade in der Bundesliga massive Nackenschläge wie etwa die derzeitige Horror-Rückrunde. Und auch Seguins persönlicher Saisonverlauf glich zuweilen einer Fahrt in der Achterbahn.

„Paul ist mit viel Euphorie in die Saison gestartet“, erinnert sich Hecking. „Dann kam relativ schnell die Problematik mit seinem Sprunggelenk. Trotzdem hat er immer gesagt: ,Es geht noch, es geht noch.‘“ Irgendwann ging‘s freilich nicht mehr, eine OP war unumgänglich. „Jetzt kann er endlich beschwerdefrei trainieren, das wirkt sich positiv aus“, freut sich der VfL-Coach. Zuletzt, bei der 0:2-Niederlage gegen den FC Augsburg, erlebte der 21-Jährige seine ersten Bundesliga-Minuten.

Verdient hat er sich dieses Debüt durch starke Leistungen in Wolfsburgs Regionalliga-Team. „Er füllt die Rolle eigentlich immer gut aus, da gibt es nur positive Rückmeldungen“, lobt Hecking. Sollte der VfL II den Drittliga-Aufstieg schaffen, „wäre das eine weitere interessante Variante in dem Angebot für unsere Nachwuchsspieler“, sagt Manager Klaus Allofs.

Im Falle von Seguin, dessen Vertrag bis 2018 läuft, ist allerdings auch eine Ausleihe noch nicht vom Tisch. Im vergangenen Sommer und im Winter wurde diese Idee jeweils verworfen. Und was geschieht nach dieser Saison? „Da werden wir uns wieder anschauen, wie der Kader aussieht und wie seine Möglichkeiten sind, in diesem Kader zu Spielpraxis zu kommen“, erklärt Allofs.

In dieser Spielzeit könnten Seguin und andere Youngster wie Leandro Putaro oder Jannes Horn noch dreimal Bundesliga-Luft schnuppern. Ob das schon am Samstag in Dortmund passiert, wollte Hecking nicht verraten. Der Coach: „Ausschließen kann man nie etwas...“

nik/apa

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