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Champions League: VfL mit breiter Brust

VfL Wolfsburg Champions League: VfL mit breiter Brust

Selbst das leere Stadion, in dem die Profis des VfL am Dienstag ihre Trainingseinheit absolvierten, wirkte mit seinen gewaltigen Tribünen und den bis an den Spielfeldrand runtergezogenen roten Sitzreihen beeindruckend.

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Champions League: Heute muss der VfL in Old Trafford bestehen.

Quelle: Roland Hermstein

Am Mittwochabend, wenn 75.000 Zuschauer da sind, wird sich das noch steigern. Aber Wolfsburgs Fußball-Bundesligist geht selbstbewusst in das wohl größte Spiel dieser Champions-League-Gruppenphase - die Partie bei Manchester United.

„Ein Sieg wäre nicht so schlecht“, meinte VfL-Trainer Dieter Hecking schmunzelnd, als er nach seinen Träumen im „Theatre of Dreams“ gefragt wurde. Und deutlich ernsthafter fügte er noch hinzu: „Wir sind nicht hier, um zu staunen, sondern um erfolgreich Fußball zu spielen.“ Der VfL hat sein erstes Spiel gewonnen (1:0 gegen Moskau), der große Gruppenfavorit United hat verloren. „Das“, so Hecking, „macht die Gruppe etwas knifflig.“ Allerdings habe der Moskau-Sieg für „eine gute Ausgangslage“ gesorgt. Man könnte auch sagen: Ein Sieg heute wäre großartig, eine Niederlage nicht weiter schlimm.

Ob Hecking trotz des Ausfalls von Luiz Gustavo wieder auf eine Doppelsechs umstellt (mit Josuha Guilavogui und Maxi Arnold) und dafür womöglich Ex-Chelsea-Profi André Schürrle opfert, wollte er nicht verraten. Argumente für Umstellungen hätte er nach dem mauen 1:1 gegen 96, auch wenn er sagt: „Ich finde, wir werden im Moment sehr kritisch beäugt - was ich nicht nachvollziehen kann, wenn man bislang ein Spiel verloren hat.“ Man könne daraus noch nicht ableiten, ob es für den VfL in dieser Saison für höhere Ziele reiche oder nicht.

Allen Kritikern kann der VfL viel beweisen - wenn er im Theater der Träume gut aussieht. „Aber wir wollen nicht nur gut aussehen“, meint Hecking, „wir wollen ein erfolgreiches Spiel machen.“ Gegen Man United, gegen eine besondere Stimmung. Für Hecking und viele seiner Spieler ist es der erste Auftritt im altehrwürdigen Old Trafford. „Aber“, so Offensivmann Max Kruse achselzuckend, „viele von uns haben schon vor 70.000 oder 80.000 Leuten gespielt - von daher ist das nichts Besonderes.“

apa

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