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Cristiano Ronaldo: Auch nur ein Fußballspieler

VfL Wolfsburg Cristiano Ronaldo: Auch nur ein Fußballspieler

Dass er in den acht Champions-League-Spielen dieser Saison unfassbare 13 Tore geschossen hat, ist nur ein weiterer Teil seiner fast unreal wirkenden Karriere-Erfolge: Cristiano Ronaldo, einer der beiden besten Fußballer der Welt und wohl auch einer der besten aller Zeiten, gibt sich am Mittwoch in Wolfsburg die Ehre.

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Der Star ist da: Cristiano Ronaldo (M.) am Dienstagabend beim Training in der VW-Arena.

Quelle: Photowerk (gg)

20.45 Uhr, VW-Arena, Viertelfinale, Wolfsburg gegen Madrid. Der Wahnsinn wird Real.

„Es nützt nichts, wenn wir Ronaldo ausschalten, und der Rest macht, was er will“, meinte VfL-Trainer Dieter Hecking am Dienstag. Was er nicht sagte: Andersherum stimmt der Satz wahrscheinlich auch. Wenn sein Team am Mittwoch den Rest ausschaltet, und CR7 macht, was er will, dann wird es böse.

„Wir müssen ihn als Team stoppen, sonst geht es nicht“, sagte am Dienstag Vieirinha, der womöglich direkter Gegenspieler seines Landsmannes sein wird. Und Hecking zählte beipflichtend auf, dass es ja auch noch die Angreifer Bale und Benzema, dazu Mittelfeldstratege Toni Kroos („Reals Schaltzentrale) sowie die Abwehrrecken Sergio Ramos und Pepe („Sehr ausgeschlafene Verteidiger“) gibt. „Wir dürfen uns nicht nur auf Ronaldo konzentrieren.“ Sätze, die man auch sagt, wenn der Star des Gegners Robert Lewandowski heißt. Oder Sandro Wagner. Oder Marc Schnatterer. Und hinter denen immer die Botschaft steckt: Im Grunde ist Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro eben auch nur ein Fußballspieler.

Aber eben ein herausragender Fußballer in einem herausragenden Team, dem der VfL am Mittwoch hoffentlich ein herausragender Gegner sein wird. „Die Vorfreude ist riesig“, sagt VfL-Nationalspieler André Schürrle, der gegen zahlreiche Real-Stars schon mal gespielt hat. Auch für Dante oder Julian Draxler kann es eigentlich nichts Ungewöhnliches mehr sein, wenn auf der Gegenseite einer wie Ronaldo spielt.

Um 18.07 Uhr betrat CR7 am Dienstag zum ersten Mal die Wolfsburger Arena, das arbeitende Personal dort zückte die Handys. „Ich wünsche mir“, so Hecking, „dass der Respekt bei uns nicht zu groß ist“. Das gilt für Cristiano Ronaldo genauso wie für die zehn anderen Fußballspieler, mit denen er am Mittwochabend aufläuft.

apa

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