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Champions League: VfL Wolfsburg betritt in Belgien Neuland

VfL Wolfsburg Champions League: VfL Wolfsburg betritt in Belgien Neuland

Der VfL Wolfsburg erlebt am Mittwoch bei KAA Gent gleich zwei Premieren. Noch nie spielte der niedersächsische Fußball-Bundesligist im Achtelfinale der Champions League - und noch nie bestritt er ein Pflichtspiel in Belgien.

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Robin Knoche bekommt einen neuen Partner. Weil Naldo gesperrt ist, bilden Dante und Knoche das neue Innenverteidiger-Duo.

Quelle: Peter Steffen/dpa

Der belgische Meister hingegen hat schon zweimal gegen deutsche Teams gespielt und dabei gute Erfahrungen gemacht. 1991 setzte sich Gent im UEFA-Cup gegen Eintracht Frankfurt durch und 2001 gegen Werder Bremen im UI-Cup.

Manager der Bremer war damals der jetzige VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs, der witzelte: „Ich kann mich nicht erinnern.“ 

Gent ist die größte Überraschung der diesjährigen Champions League. Die „Büffel“ genannten Belgier wurden in der vergangenen Saison erstmals Meister und erreichten im Dezember als erster belgischer Verein das Achtelfinale der Champions League.

Wolfsburgs Manager Allofs zur möglichen Überheblichkeit seiner VfL-Profis: „Unsere Spieler haben sich in den letzten Wochen selbst keinen Grund gegeben, irgendjemanden zu unterschätzen. Das ist ein Problem, das wir vernachlässigen können.“

Gegen Gent fehlen einige Stammspieler

Mehrere Ausfälle hat der VfL Wolfsburg vor seinem ersten Champions-League-Achtelfinale zu beklagen. Doch Ausreden lässt Klaus Allofs nicht zu. Auch wenn ausgerechnet beim größten internationalen Spiel der Vereinsgeschichte des VfL Wolfsburg der Stammtorwart, der beste Verteidiger und der flotteste Flügelflitzer fehlen. Für den Sportchef ist der VfL Wolfsburg beim erstmaligen Auftritt im Achtelfinale der Champions League der Favorit - obwohl der Fußball-Bundesligist am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) bei KAA Gent mehrere Topspieler ersetzen muss. 

„Die Favoriten-Rolle können wir den Belgiern nicht zuschieben“, sagte Allofs trotz der Ausfälle von Kapitän Diego Benaglio, Abwehrchef Naldo und Daniel Caliguiri. Und trotz der kaum überwundenen Krise in der Bundesliga: „Das wäre unrealistisch und ist auch nicht nötig.“ Favorit sei man schließlich auch, „wenn man nur 51:49-Favorit ist“. 

Im Belgier Koen Casteels hat der VfL einen Königsklassen-Neuling, aber sonst fast gleichwertigen Ersatz in dessen Heimat im Tor. Ein Problem ist hingegen die Gelb-Sperre von Naldo.  „Wir haben ja gerade am Samstag gesehen, wie wichtig er ist“, sagte Allofs: „Wir hätten ihn lieber dabei.“

dpa

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