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Champions League: Schürrle trifft und schweigt

VfL Wolfsburg Champions League: Schürrle trifft und schweigt

Das Tor zur K.o.-Runde der Champions League steht für den VfL Wolfsburg weit offen! Dank eines Doppelpacks von Joker André Schürrle (die UEFA wertet sein 1:0 als Eigentor) feierte der Fußball-Bundesligist gestern ein 2:0 (0:0) bei ZSKA Moskau.

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Umjubelter Matchwinner: André Schürrle (u.) schoss den VfL Wolfsburg bei ZSKA Moskau zum 2:0-Erfolg und wird von Maxi Arnold ordentlich geherzt.

Quelle: Photowerk (he)

Jetzt reicht gegen Manchester United im letzten Spiel ein Pünktchen, um ins Achtelfinale einzuziehen. Die Europa League hat Wolfsburg schon sicher.

Doch während der VfL jubelte, verschwand der Weltmeister fast sprachlos in den Katakomben. Schürrle ließ die Journalisten stehen, gab auch Sky kein Interview. „Nein, nein, ich sage nichts“, rief der Sieggarant, wollte nach der zuletzt öffentlichen Kritik nicht sprechen und eilte Richtung Ausgang.

Dafür ließ er zuvor vor 16.500 Zuschauern Tore für sich sprechen. Der Weltmeister kam nach einer Stunde in die Partie, dann wurde mit Schürrle auf dem Platz das Glück zum Wolfsburger. Zunächst, weil Moskaus Zoran Tosic nur den Pfosten traf, dann weil es sich Schürrle erarbeitete. „Er hat sich mit dem Führungstreffer belohnt, weil er nachgesetzt hat. André hat den Unterschied ausgemacht“, lobte VfL-Trainer Dieter Hecking. Den Schuss des Nationalspielers lenkte sich ZSKA-Keeper Igor Akinfeev selbst ins Tor. Doch Schürrle legte mit dem 2:0 (schöner Flachschuss gegen die Laufrichtung) nach. Damit hat der Weltmeister nun auch nach UEFA-Regularien für drei Klubs (Bayer Leverkusen, FC Chelsea und Wolfsburg) in der Königsklasse getroffen.

Glückwünsche gab‘s von Mitspielern wie Max Kruse: „Wir haben immer an seine Qualität geglaubt.“ Und VfL-Manager Klaus Allofs sagte: „Wir haben kritisiert, aber auch im Nebensatz gesagt, dass wir ihm vertrauen. Nur beim zweiten Satz hören die Spieler manchmal nicht hin...“

eh

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