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Champions League: Hinspiel-Held auf der Bank?

VfL Wolfsburg Champions League: Hinspiel-Held auf der Bank?

Im Hinspiel gegen ZSKA Moskau hatte Julian Draxler mit dem 1:0-Siegtor seinen ersten Treffer für den VfL erzielt und war damit der Held gewesen. Aber am Mittwoch im Rückspiel droht Wolfsburgs Nummer 10, die in der Bundesliga gerade eine Rot-Sperre abbrummen muss, die Bank.

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Wieder mittendrin: Julian Draxler beim Training in Moskau.

„Die Sperre tut mir weh. Ich bin froh, dass ich wenigstens in der Champions League spielen darf“, sagt Draxler. Aber darf er das überhaupt? Der VfL hat am Samstag beim 6:0 gegen Werder ohne ihn eine beeindruckende Vorstellung abgeliefert. Bis auf den verletzungsbedingten Ausfall von Luiz Gustavo (für den Josuha Guilavogui beginnen dürfte) hat Trainer Dieter Hecking eigentlich keinen Grund zum Wechseln - und ließ es gestern auch offen: „Julian könnte zum Einsatz kommen...“

Draxler selbst sieht‘s so: „Ich lasse mich überraschen - ich weiß, dass der Trainer alle Argumente hat, um die Mannschaft so zu lassen.“ Klar sei in jedem Fall: „Wir dürfen nicht verlieren, wir werden sicherlich eine ähnliche Leistung brauchen wie gegen Bremen, um bei ZSKA zu bestehen.“

Sein letztes Spiel hat der 36-Millionen-Mann für die deutsche Nationalelf gemacht - bei der Niederlage in Frankreich. „Rein sportlich war das nach so langer Zeit ohne Nationalmannschaft okay“, so Draxler. „Aber das Ganze wurde leider von dem überschattet, was danach passiert ist“, von den Terroranschlägen. Dennoch hatte er am Dienstag „kein mulmiges Gefühl“, als er die Reise nach Russland antrat. Der VfL-Profi weiter: „Man sollte jetzt nicht zu Hause bleiben und sich einschließen, das Leben muss weitergehen, ich freue mich auf das Spiel.“

eh

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