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Champions League: Allofs macht Druck

VfL Wolfsburg Champions League: Allofs macht Druck

Vorfreude, Anspannung - und ein ziemlich großes Fragezeichen hinter der aktuellen Form des VfL: So geht Wolfsburgs Fußball-Bundesligist am Dienstag in seine zweite Champions-League-Gruppenphase. Auftakt-Gegner um 20.45 Uhr in der VW-Arena ist der ZSKA Moskau.

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Das letzte Training vor dem Champions-League-Start: Dante und Co. trugen bei der Einheit am Montag schon die offiziellen UEFA-Leibchen, für VfL-Coach Dieter Hecking (kl. Bild) ist die Partie gegen Moskau die Premiere in der Königsklasse.

Quelle: dpa (2)

Diesen Gegner, so VfL-Trainer Dieter Hecking am Montag, „schlägt man nicht mal eben mit links.“ Und wahrscheinlich auch nicht mit einer Leistung wie beim 0:0 am Samstag in Ingolstadt. Mit Neuzugang Julian Draxler in der Zentrale hatten dort noch Tempo und Präzision in der Offensive gefehlt. Ob Hecking diesem Problem mit einem Personalwechsel zu Leibe rücken will, ließ er am Montag offen. „Personell“, so der Coach, sehe es „nicht viel anders aus als in Ingolstadt“. Denkbare Variante: André Schürrle muss wieder auf die Bank, Max Kruse und Draxler besetzen im Wechsel Flügel- und Zehnerposition. So oder so: Einen weiteren Formknick kann sich der VfL am Dienstag nicht erlauben, eine Niederlage könnte alle Träume vom Weiterkommen schon ziemlich ramponieren.

Manager Klaus Allofs jedenfalls hält den Druck hoch: „Wenn man Vizemeister und Pokalsieger geworden ist, ist es klar, dass man abliefern muss.“ Und: „Die Gruppenphase zu überstehen, ist unser Minimalziel“, mit Gegner Moskau sollte der VfL „mindestens auf Augenhöhe“ sein.

Für den VfL ist es nach den sechs Auftritten 2009 das siebte Champions-League-Spiel der Vereinsgeschichte, für Hecking ist es das allererste - und damit „noch mal ein besonderer Einschnitt in einer Trainerkarriere“, wie er es am Montag formulierte. Anspannung? „Das gehört zum Traineralltag. Jetzt beginnt die Saison erst so richtig!“ Vor genau sechs Jahren gab es einen 3:1-Sieg gegen Moskau - doch drei Monate später trotzdem das bittere Aus nach der Gruppenphase. „Aber wir haben uns in den letzten zweieinhalb Jahren prima entwickelt“, so Kapitän Diego Benaglio, „und sind als Mannschaft stabiler als damals - das ist unser großes Plus.“

apa/tik

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