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Carlos Ascues‘ langer Anlauf beim VfL

VfL Wolfsburg Carlos Ascues‘ langer Anlauf beim VfL

Wolfsburg. Im Pokal beim FSV Frankfurt hatte er für den VfL sein erstes Pflichtspiel über 90 Minuten gemacht - dabei ist Carlos Ascues schon ein Jahr lang Wolfsburger. Doch der Peruaner konnte sich beim Fußball-Bundesligisten nicht durchsetzen, war zudem häufig verletzt. Erst jetzt sieht Trainer Dieter Hecking in ihm eine ernsthafte Alternative.

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Endlich eine Alternative für Trainer Dieter Hecking: Carlos Ascues fand in seinem ersten Jahr beim VfL kaum statt. Der Peruaner war häufig verletzt. Im Pokal in Frankfurt (Foto rechts) war der 24-Jährige plötzlich erste Wahl.

Quelle: imago sportfotodienst

„Ich habe mich gefreut, im Pokal spielen zu dürfen. Dass ich in Augsburg nicht aufgelaufen bin, das ist der Liga-Alltag. Mal spielt man und mal spielt man nicht. Ich bin mir sicher, dass ich meine Chance bekommen werde“, sagt der Abwehrmann selbstsicher. Derzeit kämpft er mit Robin Knoche um die Position neben Jeffrey Bruma im Abwehrzentrum. Diesen Kampf nimmt Ascues gern auf sich. „Ich verstehe mich super mit Robin. Ich würde nicht sagen, dass einer von uns besser ist als der andere“, so der 24-Jährige. Dass der VfL sich in der Innenverteidigung möglicherweise noch verstärken möchte, schreckt Ascues nicht ab. „Wenn einer kommt, dann gebe ich einfach noch mehr Gas“, verspricht er.

Dabei hilft ihm unter anderem seine Freundin, mit er gemeinsam in Wolfsburg lebt. Seine Eltern besuchen ihn regelmäßig und der Kontakt nach Peru besteht permanent über Skype und Whats App. „Die beiden Länder unterscheiden sich sehr, aber ich fühle mich wohl in Deutschland. Wolfsburg ist perfekt für Fußballer, weil die Stadt zwar klein ist, aber trotzdem eine Menge bietet“, so Ascues. Nicht nur die Länder unterscheiden sich enorm, auch sportlich hat der Innenverteidiger einen großen Schritt gemacht. „In der Bundesliga ist alles viel schneller, die Infrastruktur kann man nicht vergleichen und die Stadien sind deutlich größer“, schwärmt er.

Auch in der Mannschaft fühlt er sich jetzt angekommen. „Im Team verstehe ich mich inzwischen mit allen gut. Am Anfang war es etwas schwer, weil ich die Sprache nicht konnte“, gesteht Ascues, der mit dem Verstehen weniger Probleme hat, als mit dem Sprechen. Aber da ist er dran. Täglich übt er Deutsch, auch wenn es harte Arbeit ist. Auf die Frage, welche die schwierigsten Wörter sind, die er bisher gelernt hat, antwortet er schmunzelnd: „Alle...“

von Marcel Westermann

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