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Carlos Ascues: VfL will den Anden-Boateng

VfL Wolfsburg Carlos Ascues: VfL will den Anden-Boateng

Mit Kopfhörern und Brille sieht er aus wie eine Kopie von Jerome Boateng. Und wie der Bayern-Star ist Carlos Ascues aus Peru Abwehrspieler - womöglich der neue Abwehrspieler des VfL.

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Der mögliche neue Abwehrspieler des VfL: Carlos Ascues aus Peru.

Klaus Allofs, Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, bestätigte zum Auftakt des Trainingslagers in Donaueschingen das VfL-Interesse am Anden-Boateng. Steht ein Wechsel sogar kurz bevor? Allofs: „Lassen wir uns doch alle mal überraschen...“

Ascues ist 23 Jahre alt, wurde in Venezuela geboren, spielt aber für Peru. In den Wolfsburger Fokus hat er sich mit starken Leistungen bei der Copa America gespielt. „Wir waren vor Ort und haben den Spieler auch beobachtet“, erklärt Allofs.

Ascues spielt in seinem Klub FBC Melgar vor allem als Sechser, doch im Nationalteam überzeugte er in der Innenverteidigung - also da, wo der VfL noch sucht. „Aber wir haben noch keine Entscheidung getroffen, es gibt auch noch andere Kandidaten“, so Allofs zurückhaltend.

Einer davon ist Antonio Rüdiger. Doch der VfB Stuttgart will weiterhin 18 Millionen Euro für den Nationalspieler sehen. Ascues ist die deutlich billigere Lösung, soll für eine runde Million zu haben sein.

Ascues, der auch von der Spielweise her Boateng ähneln soll, ist jedenfalls schon heiß auf die Bundesliga. „Ich würde sehr gern in Deutschland spielen“, sagte er in einem Interview. „Aber momentan kann ich dazu nicht mehr sagen. Erst wenn es etwas gibt, sage ich etwas.“

Es könnte schnell gehen. Laut Medien aus Venezuela hat sich Ascues von seinen Mitspielern verabschiedet und ist in ein Flugzeug gestiegen. Allofs sagt auf die Frage, ob im Trainingslager noch ein Neuzugang dazustößt: „Wenn es umsetzbar ist, dann versuchen wir, es so schnell wie möglich hinzukriegen. Das kann auch im Verlauf der Woche sein.“ Aber wenn es nicht klappt, sei das auch kein Drama, „wir haben keinen Druck. Der Kader ist groß genug.“

Ascues könnte das letzte Puzzleteil für den Wolfsburger Bundesligisten werden.

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