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Caligiuri: Niemand konnte den VfL aufhalten

AZ/WAZ-Serie Caligiuri: Niemand konnte den VfL aufhalten

Pokalsieger und Vizemeister - Daniel Caligiuri hat mit dem VfL Wolfsburg eine überragende Saison hingelegt. In der WAZ-Serie „Der Cup und der Weg in die Champions League“ blickt der Offensivmann des Fußball-Bundesligisten auf seine bislang beste Spielzeit zurück.

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Bewegender Moment: Vorm Bayern-Heimspiel gab‘s eine Gedenkminute für Malanda - anschließend gewann der VfL mit 4:1.

Quelle: imago sportfotodienst

Dass wir am Ende diesen großen Erfolg Champions-League-Einzug geschafft haben, hängt ganz stark mit unserem Winter-Trainingslager in Südafrika zusammen. Da zu sein, ohne Junior Malanda bei uns zu haben, hielt ich zunächst für schwierig. Aber im Nachhinein muss ich sagen: Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs haben richtig entschieden. Mit einem Tag Verspätung sind wir damals geflogen. Die Mannschaft hat sich da zusammengesetzt, jeder hat seinen Emotionen freien Lauf gelassen.

Das war gut, hatte etwas Befreiendes. Der Trainer hat den richtigen Ton getroffen. Was er genau zu uns gesagt hat, bleibt bei uns. Aber man konnte bei jedem Einzelnen ziemlich schnell erkennen: Alle wollen für Junior spielen. Ab dem Moment haben wir versucht, wieder in die Normalität zurückzufinden.

Wie wir das zum Rückrunden-Auftakt gegen die Bayern gemacht haben, werde ich nie vergessen. Es gab sicher den einen oder anderen, der im Vorfeld des Spiels sich die Frage gestellt hat: Können die die vergangenen Tage komplett ausblenden und sich auf den Fußball konzentrieren? Oder brechen sie gegen den Meister zusammen? Nein, ausblenden konnte man das Geschehene nicht, aber Junior hat uns in diesem Spiel geholfen. Er hat uns beim 4:1 Kraft gegeben.

An diesem Abend hätten wir die Bayern auch 6:0 schlagen können, nichts und niemand konnte uns aufhalten. Das erste Spiel ohne Junior, das mit das wichtigste in dieser Saison war, war hart, aber wir haben es gewonnen, weil wir in den Tagen von Südafrika noch enger zusammengerückt sind.

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