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Caligiuri: Nach genau einem Jahr war der Hobel wieder da

VfL Wolfsburg Caligiuri: Nach genau einem Jahr war der Hobel wieder da

Sein Hammer-Tor hatte am Sonntag für den Sieg des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg in Berlin gesorgt. Es war ein besonderer Treffer, den Außenbahner Daniel Caligiuri noch lange am Abend auskostete - und über den er auch gestern noch sagte: „Es war eine Erlösung.“

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Der sitzt: Daniel Caligiuris Siegtor-Schuss in Berlin.

Dass es auf den Tag genau ein Jahr her war, dass er in der Bundesliga getroffen hatte, erfuhr Caligiuri erst gestern Vormittag von seinem Bruder Marco, der bei Eintracht Braunschweig spielt. „Er hat es mir gesagt, aber ich konnte es gar nicht glauben“, so Caligiuri. „Es kam mir nicht so lange vor. Krass, wie schnell die Zeit vergeht.“ Am 16. Februar 2013 war‘s ein Elfmeter gegen Bremen. Und nun dieser Hammer.

Oder um es in Caligiuris Worten zu sagen: ein „Hobel“. So bejubelte er nämlich den Treffer über seine Facebook-Seite. Der WAZ erklärt der Italo-Schwabe: „Das ist ein Begriff, den meine Teamkollegen und ich verwendet haben, als ich noch in der Jugend von Schwenningen gespielt habe. Wenn da ein Tor fiel, war‘s ein Hobel.“

Dass Caligiuri nun auf diese Weise seine Kumpels grüßte, zeigt auch, wie wichtig ihm das Tor nach 365 Tagen war. „Ich habe am Sonntagabend mein Tor noch ein-, zweimal auf Video zu Hause angesehen“, gibt er zu - und versichert: „Ich habe nie daran gezweifelt, dass ich es noch kann.“ Was ihm Mut machte: „Ich habe in Freiburg auch ewig gebraucht, um mein erstes Tor zu schießen. Aber danach kamen einige weitere nach.“

Dass nun auch beim VfL der Tor-Knoten geplatzt ist, hofft Caligiuri natürlich. Aber: „Tore versprechen kann ich leider nicht. Ich habe allerdings bewiesen, dass ich es kann und ein Zeichen im Konkurrenzkampf gesetzt, dass ich auch da bin und Qualität habe.“ Zudem sei das Selbstvertrauen nun „mal wieder deutlich gewachsen“.

rs

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