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Caligiuri: „Ich möchte mehr“

Trainingslager-Interview Caligiuri: „Ich möchte mehr“

Eigentlich stürzen sich die meisten Fans und Journalisten auf Diego Benaglio, Naldo, Ivica Olic oder Kevin De Bruyne. In Donaueschingen ist das anders. Im VfL-Trainingslager ist Daniel Caligiuri der gefragteste Wolfsburger. Kein Wunder - für den Außenstürmer ist es ein Heimspiel. Wie es ihm damit geht, verriet der Schwarzwälder im Gespräch mit WAZ-Sportredakteur Robert Schreier.

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Quelle: Photowerk (bb)

WAZ: Sie plaudern vor und nach den Trainingseinheiten viel mit den Menschen hier. Sind das Fans oder alles Bekannte?

Caligiuri: (lacht) Beides. Am ersten Tag war mein Bruder Marco hier. Nun sind meine Eltern eingetroffen. Es sind Freunde da. Mein Jugendtrainer hat sich auch angekündigt.

WAZ: Es ist also ein Heimspiel?

Caligiuri: Ja, das kann man so sagen. Als wir in Stuttgart gelandet sind, habe ich mich auf die Fahrt in den Schwarzwald gefreut. Meine Heimat ist Dauching, das ist etwa 15 Kilometer weg. Mein Vater arbeitet aber in Donaueschingen.

WAZ: Vielleicht ein Vorteil im Konkurrenzkampf um die freie Position, die Ivan Perisic innehatte?

Caligiuri: Für mich war es auch ein Schock, als er sich verletzt hat. Jetzt kommen sehr viele Spieler für die Position in Frage, auch ich. Aber ich muss mich im Training beweisen.

WAZ: Vor einem Jahr waren Sie neu, da hatten Sie Probleme, richtig durchzustarten. Wie ist es jetzt?

Caligiuri: Vor einem Jahr war ich viel zu zurückhaltend. Ich hatte plötzlich Stars wie Olic und Diego um mich herum. Jetzt ist es anders, ich kenne alle. Ich kann mit breiterer Brust in die Saison gehen.

WAZ: Auch, weil Ihnen das erste Jahr beim VfL Mut gemacht hat?

Caligiuri: Ich kann nicht meckern - 25 Einsätze im ersten Jahr, mehr als zehn in der Startelf. Mir war die ganze Zeit klar, dass ich nicht den Verein wechseln werde. Aber ich möchte jetzt mehr. Das Ziel ist, jetzt mehr Spiele von Beginn an zu machen.

WAZ: In einem 3-5-2 würden Sie beim VfL als Linksaußen vor der Dreierkette spielen. Was ändert sich dadurch für Sie?

Caligiuri: Da ist viel Laufarbeit gefragt. Ich wäre dann ja fast ein Linksverteidiger. Aber es ist gut, wenn wir zwei Systeme können.

WAZ: Ist das schwierig zu lernen?

Caligiuri: Das kommt sicher auf uns Spieler an. Aber ich denke, wenn jeder mitzieht, ist das eine sehr gute Option. Und ich denke, wir haben die Spieler, die dieses System schnell lernen können.

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