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Bundesliga: Nur einmal war‘s noch schlechter

VfL Wolfsburg Bundesliga: Nur einmal war‘s noch schlechter

Am Samstag das peinliche 1:3 in Darmstadt und am Sonntag durch das 3:0 von Schalke gegen Mainz der Sturz auf den Relegationsplatz: Damit hat sich die Krise des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten noch einmal verschärft. Schlechter stand der VfL in der Bundesliga nach dem achten Spieltag einer Saison nur einmal da - und zwar im Oktober 2012. Damals war man mit fünf Punkten gar Letzter.

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So darf es nicht weitergehen: VfL-Vizekapitän Luiz Gustavo will nach dem peinlichen 1:3 in Darmstadt keine Ausreden mehr zulassen.

Quelle: Boris Baschin

Meistertrainer Felix Magath wurde gefeuert, der VfL beendete die Saison auf Platz elf. Passiert das erneut, wäre das Saisonziel (internationaler Platz) verfehlt worden. „Egal, was jetzt passiert: Wir müssen auf uns schauen, damit wir Spiele gewinnen“, fordert Luiz Gustavo, in der Bundesliga der Kapitän der Wolfsburger. Der Brasilianer, nach einem Muskelfaserriss selbst noch nicht wieder in Top-Form, bleibt trotz Platz 16 positiv, er glaubt: „Wir haben die Qualität, aber wir müssen mehr tun. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass wir aus dieser Situation wieder herauskommen werden.“

Drittletzter nach acht Spieltagen - dreimal gab‘s das schon in der fast 20-jährigen Bundesliga-Geschichte der Wolfsburger: In der Spielzeit 1998/99 hatte der VfL mit fünf Punkten auf Rang 16 gestanden - und war nach einem Krisen-Trainingslager im Pfälzer Wald sowie einer anschließenden Siegesserie in die obere Tabellenhälfte gestürmt. Am Ende wurde Wolfsburg sensationell Sechster und zog erstmals in seiner Geschichte in den UEFA-Cup (heutige Europa League) ein. 2001/02 landeten die Wolfsburger auf Platz zehn, 2006/07 wäre es als 16. nach acht Spieltagen fast die 2. Liga geworden. Erst am vorletzten Spieltag hatte sich der VfL mit einem 2:2 in Aachen den Klassenerhalt gesichert.

Jetzt steckt der VfL wieder in der Krise - und im Abstiegskampf. Droht ähnliches Ungemach wie vor zehn Jahren? „Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, jeder ist gefordert, mehr zu machen, einfach mehr. Jeder muss nur noch an Fußball denken, damit wir zusammen diese Situation drehen können“, sagt Gustavo, der dabei auch auf Valérien Ismaël, den VfL-Interimstrainer, setzt: „Er hat uns seinen Weg aufgezeigt, wir müssen diesen Weg mit Begeisterung und Leidenschaft gehen - einfach mit allem, was wir haben. Und dann werden wir zusammen aus dieser Situation herauskommen.“

eh

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