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Brutales Foul an Dante: „Das ist eine Rote Karte“

VfL Wolfsburg Brutales Foul an Dante: „Das ist eine Rote Karte“

Unfassbar, wie schwach Wolfgang Stark da reagierte! In der 16. Minute hätte der Schiedsrichter beim 1:1 des Wolfsburger Bundesligisten gegen den HSV Rot für Pierre-Michel Lasogga zeigen müssen - nachdem der bullige Stürmer VfL-Innenverteidiger Dante das Standbein weggetreten hatte.

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Brutal: Lasogga (l.) trifft VfLer Dante, doch dafür gab‘s nur Gelb.

Quelle: Rust

„Das ist eine Rote Karte“, schimpfte Dante - und erinnerte an seinen Platzverweis im letzten Auswärtsspiel in Augsburg, als er nach einem Zweikampf mit dem bulligen FCA-Stürmer Raul Bobadilla vom Platz geflogen war. „Da kriege ich Rot, dabei habe ich ihn gar nicht berührt. Diesmal gibt‘s ein brutales Foul gegen mich, aber es passiert nichts. Das ist nicht einfach zu verstehen“, meinte er kopfschüttelnd.

Lasogga redete sich währenddessen um Kopf und Kragen. „Fußball ist doch kein Schach“, sagte der Angreifer, der in der Jugend mal für den VfL gespielt hatte, als er auf seine böse Grätsche gegen Dante angesprochen wurde. „Ein bisschen Körperkontakt gehört dazu. Mal auch ein bisschen mehr.“ Und: „Das ist doch das Schöne am Fußball.“ Auf diesem Niveau ging es noch eine ganze Weile weiter.

VfL-Trainer Dieter Hecking schaute derweil auf einen Fernseher in der Mixed-Zone der VW-Arena - und schüttelte immer wieder den Kopf, als die Szene gezeigt wurde. Er war stinksauer, sagte das aber nicht so deutlich: „Wir sind momentan nicht glücklich darüber, wie kritische Situationen entschieden werden.“ Das galt auch für die Szene in der zweiten Halbzeit. Wieder mit Dante. HSV-Abwehrmann Cleber Reis hatte ihn nach einer Ecke im HSV-Strafraum plump umgestoßen. Elfmeter? Stark sagte Nein. Und Dante? „Ja, es hätte einen geben können, er schiebt mich weg.“

eh

Das Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen den Hamburger SV endete mit 1:1 - Maxi Arnold erzielte des Ausgleichstreffer für die Wölfe.

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