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Brutale VfL-Effizienz: 2:1-Sieg bei Hertha BSC

VfL Wolfsburg Brutale VfL-Effizienz: 2:1-Sieg bei Hertha BSC

Pokal-Halbfinale erreicht und beide Schlüsselspiele in der Fußball-Bundesliga gewonnen – der VfL Wolfsburg hat die Knaller-Woche sensationell erfolgreich absolviert. Gestern gab‘s einen 2:1-(0:1)-Sieg bei Hertha BSC. Robin Knoche und Daniel Caligiuri sorgten mit ihren Toren vor 40.700 Zuschauern für den etwas glücklichen Erfolg – und dafür, dass Wolfsburg  auf Platz fünf klettert.

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Adrian Ramos (l.) von Hertha BSC im Zweikampf mit Robin Knoche vom VFL Wolfsburg.

Quelle: dpa

Mit dem Selbstbewusstsein eines starken Aufsteigers machte die Hertha gestern Abend zunächst Druck – vor allem auf die rechte Hälfte der Wolfsburger Abwehrkette, wo Patrick Ochs und Timm Klose zunächst kein rechtes Miteinander fanden. Spielerisch waren auch die Hertha-Ansätze zunächst überschaubar.

Aber weil der VfL zu oft unerklärlich nachlässig agierte, waren die Berliner immer wieder gefährlich – etwa beim 1:0, das aus einem VfL-Einwurf entstand oder bei der besten Chance von Adrian Ramos, die er vom unkonzentrierten Slobodan Medojevic mittes Fehlpass aufgelegt bekommen hatte.

Adrian Ramos (l.) von Hertha BSC im Zweikampf mit Ricardo Rodriguez (M.) vom VFL Wolfsburg.

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Nach dem Seitenwechsel blieb Hertha die bessere Mannschaft, biss sich aber an einer sich steigernden VfL-Defensive die Zähne aus. Auf der Gegenseite agierte Kevin De Bruyne zwar wieder extrem umtriebig, insgesamt aber gab es bei ihm und seinen Nebenleuten im Spiel nach vorn zu viele Fehler – zwei guten Pässen folgte zu oft ein schlechter, unkonzentrierter oder viel zu durchsichtiger Pass.

Und so war es kein Wunder, dass die Wolfsburger eine Standard-Situation und eine Einzelleistung (mit jeweils schlechter Hertha-Abwehrleistung) brauchten, um zu ihren Toren zu kommen – in diesen Szenen zeigte der VfL eine fast schon brutale Effizienz. Eine Effizienz, die jetzt für eine ausgeglichene Rückrunden-Bilanz des VfL sorgt – und für Platz fünf.

eh

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