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Bruno Henrique: Die 16 trägt er für seine Gisele

Der VfL Wolfsburg stellte Neuzugang vor Bruno Henrique: Die 16 trägt er für seine Gisele

Schüchtern wirkte er, und sogar ein wenig wortkarg. Aber als Bruno Henrique nach seiner Rückennummer gefragt wurde, da huschte ein großes Lächeln über sein Gesicht. „Ich habe mich für die 16 entschieden, weil ich an einem 16. meine Frau geheiratet habe“, verriet Wolfsburgs neuer Brasilianer.

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Wolfsburgs einziger Winter-Neuzugang: Stürmer Bruno Henrique (M.) bei seiner offiziellen Vorstellung mit VfL-Manager Klaus Allofs (r.) und Trainer Dieter Hecking.

Quelle: Imago

Die Hochzeit war im vergangenen Jahr, am 16. Mai. Da sagten seine Gisele und er Ja zueinander. Aber in den ersten Tagen in Wolfsburg musste Henrique auf seine Gisele verzichten. „Ich vermisse sie“, gab er am Montag zu.

Aber das Warten hat bald ein Ende. „Am Freitag werden sowohl meine Frau als auch meine Familie kommen“, sagte der Angreifer, der auch schon die ersten Wörter auf Deutsch kann. „Hallo und Tschüs“, meinte der Spätstarter im Profi-Fußball grinsend.

Erst als er 21 Jahre alt war, begann seine Karriere. Zuvor hatte Henrique in einer Anwaltskanzlei in Bogota als Gehilfe gearbeitet. Profi wurde er bei Cruzeiro Belo Horizonte. Über Uberlandia EC und Itumbiara EC landete er schließlich bei Goias EC. Für seinen vorerst letzten Klub in seiner Heimat, der aus der ersten Liga abstieg, hat Henrique in der vergangenen Saison in 33 Spielen sieben Tore geschossen und sieben vorbereitet - mit der Rückennummer 9.

Jetzt hat er sich für die 16 entschieden. Für Henrique mag diese Zahl Glück bedeuten, beim VfL war‘s in den letzten Jahre eher eine Unglückszahl. Von Pavel Novotny über Mahir Saglik, Abuda (hatte nach dem VfL-Abschied 2007 15 verschiedene Vereine!), Sotiris Kyrgiakos, Uwe Möhrle, Óscar Ahumada bis Vitus Nagorny - kein „16er“ setzte sich wirklich durch. Einzige Ausnahme: Diego Benaglio - aber der tauschte nach einem halben Jahr die 16 gegen die 1.

apa/eh

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