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Bruno Henrique: Angst hat er nur vorm Winter...

VfL Wolfsburg Bruno Henrique: Angst hat er nur vorm Winter...

Wolfsburg. Er spricht leise, zurückhaltend, fast schüchtern - aber auf dem Platz explodiert Bruno Henrique. Der Offensivmann war nach seiner Einwechslung am Samstag beim 0:0 gegen Köln ein Lichtblick. Er sorgte für Tempo im noch nicht ganz rund laufenden Spiel des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Gas geben will er auch morgen (15.30 Uhr), wenn der VfL bei 1899 Hoffenheim ran muss.

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Stark wie nie beim VfL: Brasi-Offensivmann Bruno Henrique hatte in der Königsklasse gegen Real Madrid überzeugt (kl. Bild), doch danach fehlte er lange verletzt. Jetzt ist der 25-Jährige nah dran an der Startelf.

Quelle: Roland Hermstein / imago sportfotodienst

Im Winter von EC Goias aus Brasilien verpflichtet, in der Champions League gegen Real Madrid aufgetrumpft - und dann ganz lange verletzt. Knochenödem. Pause bis Anfang August. „Die Zeit war schwierig, auch deshalb, weil es sich lange hingezogen hat. Ich bin froh, dass jetzt alles wieder okay ist, ich fühle mich endlich gut, habe Spaß“, sagt der Brasi-Offensivmann, über den Manager Klaus Allofs unlängst in der WAZ meinte: „Bruno ist einer, der immer noch im Nebel ist. Aber der Junge hat unheimliche Fähigkeiten. Leider hat ihn eine Verletzung fast drei Monate rausgeworfen.“ Der VfL-Profi dazu: „Ich sehe das als Motivation, wenn der Manager so etwas sagt.“

Henrique kann sowohl auf den Außen als auch im Sturmzentrum spielen. Trainer Dieter Hecking sieht ihn zurzeit eher im Sturm. Wo spielt er eigentlich lieber? „Ich kann beides spielen, durch meine Schnelligkeit habe ich Vorteile, wenn ich in die Tiefe gehen kann. Das kommt mir gerade dann entgegen, wenn ich auf der Seite spiele“, sagt der 25-Jährige, der beim VfL eine lange Anlaufzeit gebraucht hatte. „Die Umstellung war nicht gerade klein, aber im Laufe der Zeit ist‘s immer besser geworden, die tägliche Arbeit hilft mir, ich bin jetzt angekommen.“

Dass er gut drauf ist, zeigt er fast täglich im Training. Henrique ist nicht mehr so einfach vom Ball zu trennen wie noch in seinen ersten Tagen und Wochen beim VfL, er weiß mit dem in der Bundesliga körperbetonten Spiel besser umzugehen. Einzig der bevorstehende Winter bereitet dem Offensivmann Sorgen. Er hat Angst vor der Kälte... „Ich hätte nichts dagegen, wenn es noch ein paar Wochen so schön bleiben könnte“, so Henrique grinsend: „Aber es wird bestimmt nicht so schlimm wie mein erster Winter in Wolfsburg - ich weiß ja, was mich erwartet...“

von Engelbert Hensel

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