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Bruma: „Dürfen uns nicht verrückt machen lassen“

VfL Wolfsburg Bruma: „Dürfen uns nicht verrückt machen lassen“

Wolfsburg. Alle fünf Partien in der Fußball-Bundesliga hat Jeffrey Bruma für den VfL Wolfsburg über die komplette Dauer bestritten - und ist damit der einzige Neuzugang, der bisher keine Minute verpasste. Sowohl neben Robin Knoche als auch an der Seite von Philipp Wollscheid lief der Niederländer schon in der Innenverteidigung auf. Wer morgen gegen Mainz (15.30 Uhr) neben ihm im Abwehrzentrum ran darf, ist dem 24-Jährigen nicht wichtig.

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Bilden gegen Mainz wohl wieder die VfL-Innenverteidigung: Jeffrey Bruma (r.) und Robin Knoche.

Quelle: Roland Hermstein

„Beide sind verschiedene Spielertypen, aber beide sind gute Fußballer. Es ist ein Konkurrenzkampf zwischen uns Dreien. Letztlich muss der Trainer entscheiden, wer mit wem am erfolgreichsten ist“, sagt Bruma. Zur Diskussion stand er bisher nicht, gegen Mainz ist er gesetzt - und alles deutet auf Knoche als Partner im Abwehrzentrum hin. Wollscheid kam nach der gestrigen Trainingseinheit mit B-Elf-Leibchen vom Platz und hatte sich in den letzten beiden Partien gegen Dortmund und Bremen Patzer erlaubt.

Von dem Spiel an der Weser möchte Bruma nichts mehr wissen. „Gegen Bremen war es nicht gut, aber es war auch nur ein Spiel. Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen. Gegen Hoffenheim und Köln haben wir gute Leistungen gezeigt“, erinnert der Niederländer. Dass nach drei Spielen ohne Gegentor dann zwei Partien mit sieben Gegentreffern folgten, kann sich Bruma nicht erklären. „Wir haben nichts anders gemacht. Natürlich ist es immer wichtig zu Null zu spielen, aber gegen Bremen hätten wir einfach den Sieg nach Hause bringen müssen. Jeder weiß, um was geht“, ist er sich sicher.

Dass das der Fall ist, müssen die Wolfsburger morgen zeigen. Ebenfalls muss die Abwehr ihre alte Kompaktheit wieder unter Beweis stellen. In den vergangenen Spielen nahm Trainer Dieter Hecking häufig Veränderungen in der Viererkette vor. Für Bruma kein Problem. „Natürlich müssen wir uns einspielen, aber dafür trainieren wir oft genug. Wer letztlich spielt, ist mir egal - solange wir gewinnen!“

von Marcel Westermann

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