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Brekalo: „Ich kann mit dem Druck umgehen“

VfL Wolfsburg Brekalo: „Ich kann mit dem Druck umgehen“

WAZ-Interview mit dem 18-jährigen VfL-Neuzugang aus Kroatien. In der kommenden Woche ist der Außenstürmer bei der U-19-EM.

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Der Jüngste auf dem Trainingsplatz: VfL-Neuzugang Josip Brekalo (am Ball).

Quelle: Boris Baschin

Wie ist es so, der Jüngste auf dem Trainingsplatz zu sein?

Einerseits ist es schwierig, andererseits ist es aber auch eine Ehre für mich. Und im Fußball gehört es ja auch dazu. Vor allem bin ich aber sehr glücklich, hier zu sein. Wenn ich die guten Spieler sehe, mit denen ich hier trainieren darf, dann ist das schon großartig.

Haben Sie schon einen Unterschied zum Training in Kroatien festgestellt?

Alles ist kraftvoller, schneller. Das ist ein anderes Level.

Was wussten Sie über Wolfsburg, bevor Sie hierherkamen?

Ich wusste, dass das hier eine ziemlich neue Geschichte ist, eine junge Stadt, ein junger Verein. Und dass hier Volkswagen sehr im Mittelpunkt steht. Für einen jungen Spieler wie mich ist es ganz gut, dass die Stadt nicht zu groß ist - man gewöhnt sich schnell ein, findet schnell nette Orte, an denen man seine Freizeit verbringen kann.

Was sind Ihre persönlichen Ziele mit dem VfL?

Viele Spiele zu machen und mich in dieser starken Liga zu verbessern. Ich bin jung, ich habe Zeit - ich muss nicht gleich in der ersten Saison 40 Spiele machen. Wenn es 15 werden, ist es auch okay. Ich möchte in den nächsten drei Jahren Stammspieler werden

Sie könnten auch in der U 19 oder in der U 23 spielen.

Ja, aber mein Ziel ist es, mich bei den Profis durchzusetzen.

Ihre Lieblingsposition ist Linksaußen?

Ja.

Aber Sie sind Rechtsfuß...

Ich spiele auch auf der rechten Seite, aber ich mag es, wenn ich von links nach innen ziehen und selbst abschließen kann.

Haben Sie Vorbilder?

Cristiano Ronaldo. Der beste Spieler der Welt.

Besser als Messi?

Ich bewundere, dass sich Cristiano alles erarbeitet hat, was er kann. Bei Messi ist alles irgendwie mehr Zauberei.

Sie haben mit Ivica Olic über den VfL gesprochen. Hat er Ihnen zum Wechsel geraten?

Er hat mir gesagt, dass das ein sehr guter Klub für mich ist und er hat mir den Wechsel nach Wolfsburg empfohlen. Er hat aber auch gesagt, dass ich viel arbeiten muss. Denn darauf legt in Deutschland jeder Trainer gerade bei jungen Spielern sehr viel Wert.

Sie sind einer der teuersten Teenager im europäischen Fußball. Setzt Sie das unter Druck?

Ja, ich kenne die Ablösesumme, ich muss damit umgehen. Vielleicht spüre ich auch ein bisschen Druck, aber ich denke, dass ich damit umgehen kann - und dass es mich motiviert, mich hier in Wolfsburg immer weiter zu verbessern.

Leben Sie allein hier?

Zunächst einmal, ja. Ab der nächsten Woche bin ich bei der U-19-EM, danach kommt dann auch meine Familie hier vorbei.

Mit welchen Zielen fahren Sie zur U-19-EM?

Es sind nur acht Mannschaften dabei - wenn wir die Gruppenphase überstehen, ist alles möglich. Das Turnier ist sehr stark besetzt. Und dass es in Deutschland stattfindet, ist gut für mich - da können mich die Leute hier schon einmal kennenlernen.

Sie sprechen schon ein bisschen Deutsch, woher kommt das?

In Kroatien lernt man in der Schule zuerst Englisch, aber man kann eine zweite Sprache dazunehmen. Bei mir war das Deutsch, darum (wechselt von Englisch auf Deutsch) spreche ich ein bisschen Deutsch.

apa

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