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Braucht der VfL einen Neuzugang?

VfL Wolfsburg Braucht der VfL einen Neuzugang?

Der schwere Blick nach vorn: Die menschliche Lücke, die der Tod von Junior Malanda beim VfL gerissen hat, lässt sich nie mehr schließen, aber bei der sportlichen werden es die Wolfsburger Verantwortlichen versuchen müssen.

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Die Lücke nach dem Tod von Junior Malanda: Wie sie sportlich zu füllen ist, müssen jetzt VfL-Manager Klaus Allofs (l.) und Trainer Dieter Hecking überdenken.

Quelle: CP24

Es ist der nächste Schritt in der Trauerarbeit: die Einschätzung der sportlichen Konsequenzen, die der schwer zu begreifende Verlust von Malanda hat. Nur wenige Tage nach dem Unglück fällt das niemandem leicht. „Doch wir sind mit 25 Spielern in Südafrika, wir haben über 150 Mitarbeiter. Für uns alle muss die Arbeit weitergehen“, sagt Manager Klaus Allofs. „Ich glaube, dass wir diese Pflicht haben. Das hat aber nichts damit zu tun, dass man nicht trauert.“

Malanda sollte in der Rückrunde eine wichtige Rolle beim VfL einnehmen. Mit Josuha Guilavogui fehlt ein weiterer defensiver Mittelfeldspieler verletzt. „Es gehört dazu, dass wir uns Gedanken machen, wie man auf die veränderte Situation reagiert. Darum müssen wir uns intensiv kümmern“, erklärt Allofs. „Auch diese sportlichen Dinge gehen weiter.“ Der VfL ist in der Liga Zweiter, will im DFB-Pokal und in der Europa League weit kommen. Eigentlich wollten die Verantwortlichen das mit dem bestehenden Kader anpacken – aber nun sieht’s so aus, als ob sie zum Handeln gezwungen sind.

Unter VfL-Fans wird diskutiert, ob der Klub Malandas Trikotnummer 19 in Zukunft nicht mehr vergeben sollte. Als Krzysztof Nowak 2000 an ALS erkrankte, sollte seine Nummer 10 ebenfalls nicht mehr verteilt werden. Auf Wunsch des Spielmachers erhielt sie dann jedoch Stefan Effenberg. „Das ist ein Thema, bei dem wir erst mal keine Entscheidung treffen“, so Allofs. „Ich bin dafür, eine solche Entscheidung nicht unmittelbar zu fällen.“

tik

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