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Bleibt Dost jetzt? „Weiß man nie“

VfL Wolfsburg Bleibt Dost jetzt? „Weiß man nie“

Im vorletzten Heimspiel gegen Paderborn noch die tragische Figur, beim Hinrunden-Abschluss gegen Köln der gefeierte Held - der sonst oft so knurrig wirkende Bas Dost strahlte endlich mal nach einem Spiel des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg.

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Und ab in den Zweikampf: Bas Dost (r.) war gegen den 1. FC Köln (l. Pawel Olkowski) nicht nur erfolgreich, sondern auch viel unterwegs.

Quelle: Photowerk (bb)

Dreimal in Folge hatte der Holland-Knipser, der sich nach seinem Tor im Derby in Hannover über zu wenig Spielzeit beklagt und abwanderungswillig gezeigt hatte, in der Startelf gestanden. „Ich spiele jetzt, deshalb habe ich einen Lauf. Wenn du nicht spielst, kannst du den nicht haben“, sagte der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1, der nicht mehr nur vorn drinsteht, sondern auch mal an der Außenlinie einen Zweikampf führt. Dost schmunzelnd: „In Deutschland wird das gefordert. Als der Trainer mir gesagt hatte, dass er das möchte, habe ich am Anfang gedacht: Was redest du, ich bin hier, um Tore zu schießen und nicht um zu verteidigen...“

Schon nach dem 2:2 in Dortmund hatte Manager Klaus Allofs gemutmaßt: „Bas hat es begriffen.“ In den VfL-Stürmer-Charts hat er sich in den letzten Wochen von Position drei auf eins gearbeitet. Aber bleibt Dost jetzt auch beim VfL? So ganz wollte er diese Frage nicht beantworten: „Das weiß man nie“, meinte er. „Wenn ein Verein mich holen will, muss er ganz viel Geld bezahlen. Wenn ich spiele, ist alles gut. Dann habe ich ein gutes Gefühl.“

Bundesliga: Zum Abschluß der großen Hinrunde gab es nochmal einen großen Sieg. Der VfL Wolfsburg gewinnt 2:1 gegen den 1. FC Köln.

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Klar ist: Der VfL will ihn nicht verkaufen. „Er wird bleiben, da gibt es keine Diskussion“, betonte Manager Allofs und gab dem langen Holländer den Rat: „Bas soll das jetzt mal alles abspeichern, was er zuletzt so geleistet hat.“ Dost beherzigt das, sagt: „Ich bin froh, dass wir jetzt Urlaub haben, denn in der Vorbereitung hatte ich den wegen meiner Verletzung nicht. Jetzt werde ich mich zurücklehnen und die freien Tage genießen.“

eh/rs

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