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Kuba-Knaller sorgt für den zweiten 1:0-Sieg

VfL Wolfsburg Kuba-Knaller sorgt für den zweiten 1:0-Sieg

Hartberg. Zweiter Testspiel-Sieg in Folge, wieder mit einem Tor des Tages – und wieder verdient: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg bezwang am Dienstag im österreichischen Hartberg den AS St. Etienne mit 1:0 (1:0), der Neu-Wolfsburger Jakub Blaszczykowski feierte dabei seine VfL-Trefferpremiere.

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Da kommt der Torwart nicht ran: Mit diesem Schuss erzielte Jakub Blaszczykowski am Dienstag das Tor des Tages.

Quelle: Boris Baschin

Der VfL begann im 4-2-3-1-System mit Luiz Gustavo (als Kapitän) und Maxi Arnold auf der Doppel-6, mit Daniel Caligiuri und Neuzugang Blaszczykowski auf Außen und mit Julian Draxler auf der zentralen Offensivposition. Es war das erste Spiel des wechselwilligen Ex-Schalkers seit seinem Zoff-Interview – nach 45 ordentlichen Minuten durfte er raus.

Bis dahin hatte er seinen Anteil daran, dass der VfL nach einer Abtastphase die Initiative übernommen hatte und verdient in Führung gegangen war: Nachdem Arnold mit einem Fernschuss noch an Stéphane Ruffier gescheitert war, überwand Blaszczykowski den Torwart des französischen Rekordmeisters mit einem Knaller aus ähnlicher Distanz.

Der eingewechselte Josip Brekalo traf kurz nach dem Seitenwechsel den Pfosten, danach ließ der VfL hinten nichts mehr zu und hätte kurz vor Schluss noch erhöhen können – Daniel Didavi schlenzte den Ball vorbei, Brekalo verzog aus guter halblinker Position.

Und so blieb es bei dem Blaszczykowski-Treffer, über den der Pole anschließend sagte: „Es war ein guter Pass von Bas Dost, ich habe geschossen, er war drin – das war wichtig. Noch wichtiger war aber, dass wir kein Gegentor gekriegt haben.“ Von Trainer Dieter Hecking gab‘s Lob für Kuba: „Auch wenn er drei, vier Fehlpässe zu viel hatte, zeigt er doch große Ruhe am Ball, tritt auch mal drauf, wenn es sein muss.“

Insgesamt war der Trainer mit dem Test zufrieden: „Wir haben die Räume gut zugemacht, ich wünsche mir allerdings noch mehr klare Aktionen nach vorn – aber diese Probleme begleiten uns jetzt schon ein bisschen länger. Insgesamt war es aber nach dem Malmö-Spiel ein weiterer Schritt nach vorn.“ Die leicht angeschlagenen Jeffrey Bruma, Yannick Gerhardt und Paul Seguin wurden am Dienstag geschont. Für Bruma spielte Carlos Ascues in der Innenverteidigung durch. „Es ist schwer, ihn Mann gegen Mann auszuspielen“, lobte Hecking, „ihm fehlt allerdings noch etwas Passsicherheit.“

für die WAZ in Hartberg: Engelbert Hensel

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