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Bitter! Malanda droht das Saison-Aus

VfL Wolfsburg Bitter! Malanda droht das Saison-Aus

Er war Wolfsburgs Pechvogel des gestrigen Abends - Junior Malanda. Erst vergab der Winterzugang des VfL dicke Chancen bei der 0:2-Niederlage im DFB-Pokal-Halbfinale in Dortmund. Und kurz vor Schluss musste der 19-jährige Belgier auch noch verletzt raus. Trainer Dieter Hecking; „Ich fürchte, dass die Saison für ihn gelaufen ist.“

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Das Ende eines bitteren Abends: Andries Jonker (l.) und Michele Putaro (r.) stützen den verletzten VfL-Pechvogel Junior Malanda.

Bei der dritten seiner drei Top-Chancen hatte Malanda doppelt Pech. Er setzte nach, grätschte von hinten in Dortmunds Sokratis hinein, der fiel auf ihn drauf - und der Belgier verletzte sich am rechten Oberschenkel, zeigte sofort an, dass er raus muss. Gestützt wurde er in die Katakomben gebracht, beim Auftreten verzog er das Gesicht, fluchte auf Französisch. Aber mit dem Team ging‘s erst mal zurück nach Wolfsburg, eine Diagnose steht noch aus, heute soll ein weitere Untersuchung die Schwere der Verletzung klären. Torwart Max Grün hofft: „Er hat so einen harten Körper, eigentlich tut er den anderen weh. Vielleicht hilft der ihm jetzt. Ich hoffe, es ist nicht schlimm.“

Beim 0:1 hatte Malanda im Mittelfeld nicht energisch genug gegen Robert Lewandowski gestört, der den Treffer einleitete, aber danach spielte er wieder ganz groß auf, hatte vor allem offensiv ganz starke Szenen. Allein: Ein Tor gelang ihm nicht. Erst setzte Malanda einen Kopfball an den Pfosten, der kurz vor der Pause das 1:1 bedeutet hätte - im Gegenzug fiel das 0:2.

Der Dortmunder Trainer Jürgen Klopp (l) und sein Wolfsburger Kollege Dieter Hecking unterhalten sich vor dem Spiel.

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Im zweiten Durchgang hatte der offensivere der beiden VfL-Sechser zwei weitere dicke Gelegenheiten, die Wolfsburger zurück ins Spiel zu bringen: Erst setzte er eine Flanke aus drei Metern über das Tor, dann klärte BVB-Keeper Roman Weidenfeller gegen ihn. VfL-Manager Klaus Allofs nahm den Mittelfeldspieler in Schutz, sagte: „Was der Junge geleistet hat, war sensationell.“ Und: „Dass da in letzter Konsequenz die Konzentration fehlt - damit müssen wir im Moment noch leben.“

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