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Bis Ende August soll Diego weg sein

VfL Wolfsburg Bis Ende August soll Diego weg sein

Felix Magath schließt weiter die Lücken im Kader des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Mit Marco Russ hat der Wolfsburger Trainer die Planungen in der Innenverteidigung erstmal abgeschlossen.

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Er trainiert stark, hat aber beim VfL keine Zukunft: Trainer Felix Magath (kl. Bild) will, dass sich das Thema Diego (l.) bis zum 25. August erledigt hat.

Quelle: Photowerk (bb)

„Marco verstärkt uns. Wir haben nun drei bundesligaerfahrene Innenverteidiger. Damit sind wir zwar nicht üppig besetzt, aber für den Start reicht es“, so Magath. Ob er hinten noch einen holt, hängt von der Rückkehr des verletzten Arne Friedrich ab. „Da müssen wir abwarten. Aber ich denke, er wird später dazukommen“, so der Coach. Mit den Talenten Robin Knoche und Bjarne Thoelke habe man dann ein „ausreichendes Reservoir“ auf dieser Position.

Und was geht sonst noch? Magath sagt: „Im Moment bin ich sehr zufrieden, wie gearbeitet wird. Das macht mir Hoffnungen, dass wir keine großen Investitionen mehr tätigen müssen.“ Aber: „Wir beobachten das weiter.“

Die größte Baustelle ist das Mittelfeld: Magath will den Stuttgarter Christian Träsch als zweiten zentralen Spieler neben Josué. Jan Polak ist die (vorhandene) Alternative. Wichtig für weitere Schritte: Der kaltgestellte Diego muss verkauft werden, damit Gelder frei werden. „Es gibt immer mal wieder Anfragen. Aber ich denke, das wird sich noch hinziehen. Ich gehe dennoch davon aus, dass er am Ende der Transferperiode nicht mehr hier ist“, sagt Magath.

Der VfL Wolfsburg im Trianingslager: Keeper Diego Benaglio bei der Arbeit.

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Eine Begnadigung des Spielmachers ist ausgeschlossen. „Die Sache ist geklärt. Ich kann allen Interessenten nur sagen, dass er viel besser drauf ist als in der vergangenen Saison“, preist der Coach Diego an.

Der VfL will bis zum 25. August Klarheit – das hat er Diegos Vater und Berater mitgeteilt. Der hat alle Verhandlungen mit Klubs in Brasilien abgebrochen. Diego soll in Europa bleiben. Wenn der Spielmacher geht, könnte eine neue Nummer 10, eher aber ein starker linker Außenspieler wie Bremens Marko Marin, geholt werden.

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