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Bis 100 Millionen Euro? So zahlt VW für den VfL

VfL Wolfsburg Bis 100 Millionen Euro? So zahlt VW für den VfL

Der VfL ist gerade wieder in einer sportlichen Krise, in der schnelle Neuverpflichtungen eine Lösung sein werden. Es ist zu erwarten, dass Eigner VW die Schatulle öffnet. In welchen Dimensionen das geschieht, ist seit Jahren nur zu ahnen. Die „Süddeutsche Zeitung“ nennt nun Zahlen.

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Hohe Investitionen, wenig Ertrag: VW (l. Konzern-Boss Martin Winterkorn, r. Vorstandsmitglied und VfL-Aufsichtsrats-Chef Javier Garcia Sanz) engagiert sich im Fußball mächtig.

Gestützt auf interne VW- und VfL-Papiere, nennt die Zeitung 62,5 Millionen Euro, die in der Meistersaison 2008/09 vom Konzern in die Fußball-Kassen geflossen seien – deklariert für „Trikotwerbung und PR-Maßnahmen“. In der Folgesaison, in der das Gehalt der Meisterspieler mit VW-Zustimmung deutlich angehoben wurde, seien sogar noch einmal 5 Millionen Euro mehr gezahlt worden.

Doch der VfL soll auf noch mehr Geld Zugriff haben. Die „Süddeutsche“ berichtet vom Kreditrahmen bei der VW-Bank, der für die Saison 2010/11 bei 51 Millionen Euro gelegen haben soll, rund 30 Millionen seien auch in Anspruch genommen worden. Macht zusammen etwa 100 Millionen Euro VW-Geld für den VfL. Zum Vergleich: Der FC Bayern kassiert für das Trikot als Werbefläche 25 Millionen Euro jährlich von der Telekom.

VfL-Sprecher Gerd Voss dementiert die Zahlen aus dem Bericht, sie seien „deutlich zu hoch.“ Außerdem habe das Sponsoring, das VW beim VfL betreibt, „einen anderen Wert als das Trikot-Sponsoring anderer Vereine“. Rechtlich gilt der Geldfluss als abgesichert. So macht sich der von VW dominierte VfL-Aufsichtsrat nach WAZ-Informationen auch keine Sorgen um die neuen Financial-Fairplay-Richtlinien der UEFA, die Vereine dazu zwingen sollen, nur so viel Geld auszugeben, wie sie selbst erwirtschaften.

Dass Firmen, die mit VW zusammenarbeiten (etwa Telekom-Tochter T-Systems), dazu gedrängt werden sollen, auch den VfL zu unterstützen, wird von der Justiz untersucht (WAZ berichtete).

rs

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