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Biederer VfL mit viel Glück im Pokal-Achtelfinale

VfL Wolfsburg Biederer VfL mit viel Glück im Pokal-Achtelfinale

Heidenheim. Wenn im DFB-Pokal wirklich nur das Ergebnis zählt, dann war aus Wolfsburger Sicht alles gut: Der VfL gewann seine Zweitrunden-Partie bei Zweitligist 1. FC Heidenheim mit 1:0 (0:0). Für das Tor sorgte vor 9200 Zuschauern Mario Gomez – in einer Partie, die für den kriselnden Fußball-Bundesligisten bestenfalls ein ganz, ganz kleiner Schritt nach vorn war.

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Das Tor das Tages ist gefallen: Mario Gomez setzt nach seinem Treffer zum 1:0-Sieg des VfL in Heidenheim zum Jubeln an.

Quelle: imago

Spielerisch ging wenig, beim Tor half viel Glück, und am Ende musste Wolfsburgs Pokal-Torwart Diego Benaglio den Sieg festhalten. Aber immerhin: Gomez ließ seinem ersten Liga-Tor für Wolfsburg am Samstag in Darmstadt gleich das erste wichtige Tor im VfL-Trikot folgen – und baute seine beeindruckende Cup-Bilanz aus: in 30 Spielern sind ihm jetzt 30 Torbeteiligungen (26 Treffer und vier Vorlagen) gelungen.

In Heidenheim bekam Gomez am Mittwoch gegen Spielende einen Schlag ab, entschuldigte sich darum grinsend nach Abpfiff vorsorglich „für den Fall, dass ich Quatsch erzähle.“ Was er sagte, klangt dann allerdings sehr vernünftig: „Es war dreckig – endlich mal. Und endlich können wir nach einem Spiel auch wieder grinsen.“ Nach der Liga-Pleite in Darmstadt hatte der Mittelstürmer einfacheren VfL-Fußball gefordert – und sah sich am Mittwochabend bestätigt: „Ich habe ja gesagt, wir müssen keinere Brötchen backen. So war es auch. Nichtsdestotrotz haben wir versucht, aus unseren Möglichkeiten alles rauszuholen.“ Dass der VfL „streckenweise gut gespielt“ habe, wie Gomez fand, klang dann doch ein bisschen übertrieben – auch wenn es womöglich nichts mit dem Schlag aufs Ohr zu tun hatte.

Dass auch nach seinem Tor längst nicht alles in Ordnung war, zeigten dann die letzten Minuten, als der VfL noch um den Sieg zittern musste. Gomez: „Da haben wir gesehen, wie unser Gemütszustand ist – wackelig“. Und „wir wissen alle, dass Fußball manchmal verrückt ist.“ Dass er seine Torflaute nun womöglich endgültig überwunden hat, sei „endlich mal was Positives – und ich hoffe, dass es so weitergeht, da hätte ich nichts dagegen.“ Die Serie seines Klubs jedenfalls hat gehalten: Dreimal hat der VfL jetzt im Pokal gegen Heidenheim gespielt – und dreimal gewonnen.

eh

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