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Bewährung: Diego darf mittrainieren

VfL Wolfsburg Bewährung: Diego darf mittrainieren

Trainieren erlaubt, spielen nicht: Diego ist gestern mit dem VfL ins Trainingslager an die Ostsee gefahren. Dort wird er vom VfL geduldet, aber genau beobachtet. Der aussortierte Spielmacher ist nur Gast auf Bewährung!

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Autogramme schreiben darf er auch noch: Der ausgemusterte VfL-Spielmacher Diego (2. v. r.) gestern beim Testspiel in Eckernförde.

Quelle: Photowerk (bb)

Am Freitag hatte Diego im ersten Testspiel nicht mitkicken dürfen, am Samstag aber war er bei beiden Einheiten der Profis (Laufen am Kanal und Training auf dem Platz) dabei, gestern früh ebenso.

Danach stieg er wie alle anderen in den Bus nach Oeversee. „Diego ist Lizenzspieler bei uns, er muss seine Arbeit leisten und wird das Programm für alle mitmachen. Er hat auch ein Anrecht darauf“, sagt Trainer Felix Magath, der nicht mehr mit dem Brasilianer für die neue Saison plant, mit seiner Milde aber arbeitsrechtlichen Konsequenzen aus dem Weg gehen und Diegos Marktwert nicht zerstören will.

Dass Diego geduldet wird, ist nicht selbstverständlich, schließlich verfuhr Magath vor drei Jahren mit Torwart Simon Jentzsch anders. Den degradierte der Coach zu den Amateuren und ins Einzeltraining. „Das war eine andere Situation“, erklärt Magath nun. „Damals war Diego Benaglio neu beim VfL. Er sollte nicht durch Unruhe im Training gestört werden.“

Diego als Trainingsgast – wie lange geht das gut? „Wir machen das, so lange er mit seiner Situation zurechtkommt und den Betrieb nicht stört“, warnt Magath den Spielmacher. Der meinte im ZDF-Sportstudio allerdings: „Ganz ehrlich: Magath hat eine ganz eigene Art.“

VfL Training: Der VfL Wolfsburg ist am 27.06. ins Trainingslager an die Ostsee gefahren. Diego ist dabei und wird vom VfL geduldet, aber genau beobachtet.

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In Sachen Wechsel scheint Diego keine Eile zu haben. „Ich habe einen guten Vertrag in Wolfsburg und muss in Ruhe sehen, was danach kommt. Es geht mir nicht nur ums Finanzielle, sondern auch darum, einen Platz zu finden, wo ich mich wohlfühle“, so der Brasilianer.

rs

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