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Besonders sauer war Dost auf sich selbst

VfL Wolfsburg Besonders sauer war Dost auf sich selbst

Pech mit einem Latten-Knaller, ein Tor zurückgepfiffen, zwei dicke Kopfball-Chancen nicht versenkt und einen klaren Elfmeter nicht bekommen – Bast Dost wurde beim 1:1 des Fußball-Bundesligisten VfL gegen Paderborn zur tragischen Figur.

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Elfmeter oder nicht? VfL-Stürmer Bas Dost wird umgerannt, alle sind sauer auf den Schiri – nur einer nicht.

Der Holland-Knipser, der diesmal von Beginn an rangedurft hatte, gab sich selbstkritisch.

Nach seiner Auswechslung entlud sich beim launischen Angreifer der ganze Frust, als er gegen eine Tasche von Physio Michele Putaro trat und ein auf dem Boden liegendes Shirt über die Bande feuerte. „Ich habe es nicht gut gemacht“, haderte Dost mit seinen Möglichkeiten.

Remis für den VfL: Der Fußball-Bundesligist musste sich Sonntagabend gegen den SC Paderborn mit einem 1:1 (1:0) zufriedengeben.

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Kurz vor der Pause hatte er die Kugel nach feinem De-Bruyne-Pass jedoch ins Tor geknallt, aber Schiri Manuel Gräfe entschied auf Foulspiel von Dost. Der Wolfsburger kopfschüttelnd: „Ich habe schon gejubelt, ich war schon in einer anderen Welt – das war ein super Tor.“ Doch es zählte nicht.

Dann wurde ein Elfmeter gegen ihn nicht gegeben. Für Dost war das kein so klarer. „Es kann sein, dass das einer war. Aber ich nehme den Ball schlecht mit“, beschrieb der Angreifer die strittige Szene, die wiederum für Trainer Dieter Hecking keine strittige war: „Es ehrt Bas, dass er das so sagt, aber es war ein Elfmeter.“

Dost war hinterher so sauer, dass er gar seinem dicken Kumpel und Ex-Mitspieler Stefan Kutschke, der jetzt in Paderborn spielt, nicht einmal die Hand geben wollte. Auch an Hecking war der Holländer ohne den üblichen Handschlag vorbeigegangen, als der Coach den Stürmer ausgewechselt hatte. Dabei lobte Hecking den 25-Jährigen: „Das war eine hervorragende Leistung von Bas. Es ist schade, dass er sich nicht belohnt hat. Er hat aber gezeigt, dass er auf einem guten Weg ist.“ 

eh/rs

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