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Benefizspiel: Schnelle Tore und schnelle Dunkelheit

VfL-Profis gewinnen 6:2 bei Lupo/Martini Benefizspiel: Schnelle Tore und schnelle Dunkelheit

Wolfsburg. Am Anfang gab‘s schnelle Tore - und am Ende wurde es zu schnell dunkel. Mit 6:2 (5:2) gewannen die Fußballer des VfL Wolfsburg am Donnerstag das Benefizsspiel beim Viertligisten Lupo/Martini. Daniel Caligiuri und Bruno Henrique waren doppelt erfolgreich, außerdem trafen Gast-Spieler Victor Osimhen und Vieirinha.

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Einer von zwei VfL-Elfmetern: Bruno Henrique verwandelt gegen Lupo-Torwart Lennart Gutsche.

Quelle: Boris Baschin

Für die umjubelten Treffer der Platzherren hatten Petrus Amin und Harry Pufal gesorgt. Nach knapp 80 Minuten war das Spiel vorbei - wegen der schweren Regenwolken war es ein bisschen früher dunkel geworden als gedacht, ein Weiterspielen war nicht mehr sinnvoll.

VfL-Trainer Dieter Hecking hatte seine angesichts der vielen Länderspiel-Abstellungen bestmögliche Formation auf den Platz geschickt - und die ließ sich eiskalt erwischen, als Amin nach Vorarbeit von Nils Bremer die 1:0-Führung für Lupo erzielte. Die Bundesliga-Kicker ließen sich nicht lang bitten, schon nach sechs Minuten stand es 1:2, am Ende der munteren ersten Hälfte waren insgesamt sieben Treffer gefallen, wobei die VfLer zweimal per Elfmeter trafen.

Mit 6:2 gewann der VfL Wolfsburg das Benefizspiel gegen Lupo/Martini.

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Nach dem Seitenwechsel kamen beim VfL noch mehrere Nachwuchsspieler zum Einsatz, Henrique machte seinen Doppelpack perfekt - und dann einigten sich Hecking, Lupo-Trainer Francisco Coppi und Schiedsrichter André Schönheit darauf, dass es zu dunkel sei, um die 90 Minuten voll zu machen. „Es war ein gutes Spiel von uns unter erschwerten Bedingungen. Die Jungs haben es vernünftig gemacht“, lobte der VfL-Coach. Aber auch dem Gegner musste der 52-Jährige ein Kompliment aussprechen: „Lupo hat gut gespielt. Man hat gemerkt, dass sie das letzte Spiel gewonnen haben. Und überhaupt ist es eine Bereicherung für Wolfsburg, dass der Verein in der Regionalliga spielt.“

Manager Klaus Allofs freute sich aus sportlicher Sicht über die sechs Treffer. „Das ist für uns ganz wichtig. Ein gutes Beispiel ist das zweite Tor von Caligiuri, der sein erstes kurz zuvor per Elfmeter macht und dann beim Heber über den Torwart das Selbstvertrauen hat“, sagte Allofs. „Ich hoffe die Partie war ein Brustlöser für uns. Mir hat sie auf jeden Fall geholfen“, sagte Doppeltorschütze Caligiuri.

apa/mwe

Lupo (1. Halbzeit): Gutsche – Wiswe, Pufal, Meier, Jungk – Ademeit (27. Jennerich), Henze – Bremer, Chamorro, Rizzo – Amin.
Lupo (2. Halbzeit): Kuhfeld – Dösemeci, Meier, Eilbrecht, Dallali – Jennerich, La Pietra – Masur, Carusone, Brahim – Stucki.  

VfL: Benaglio - Träsch (60. McKinze Gaines), Ascues, Wollscheid (46. Knoche), Schäfer - Möbius (65. Mason), Seguin - Vieirinha, Caligiuri (70. Stolze) - Henrique, Osimhen.  

Tore: 1:0 (2.) Amin, 1:1 (4.) Caligiuri (Foulelfmeter), 1:2 (6.) Caligiuri, 1:3 (21.) Osimhen, 1:4 (24.) Henrique (Foulelfmeter), 2:4 (28.) Pufal, 2:5 (38.) Vieirinha, 2:6 (55.) Henrique.

Zuschauer: 1100

Schiedsrichter: André Schönheit (Lüneburg).

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