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Bendtner: „Was mir fehlt, sind viele Spiele“

VfL Wolfsburg Bendtner: „Was mir fehlt, sind viele Spiele“

Als sich Nicklas Bendtner auf den Weg zu seiner ersten Bundesliga-Einwechslung machte, wurde er von den VfL-Fans gefeiert. Dieser herzliche Empfang verblüffte den skandalbehafteten Stürmer, der beim Debüt aber noch nichts Großes zeigen konnte.

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Erstmals eingewechselt: VfL-Neuzugang Nicklas Bendtner.

Quelle: Photowerk (bb)

Die ersten 20 Minuten in der Bundesliga liegen hinter Bendtner. „Es war sehr schön, zurück zu sein“, sagte der Angreifer, der im vergangenen halben Jahr bei Arsenal nicht mehr eingesetzt worden war. Den schönsten Moment hatte der Stürmer vor dem ersten Ballkontakt. „Das war ein fantastischer Empfang der Fans. Ich bin sehr dankbar dafür“, freute sich Bendtner.

Dass er für den VfL gegen Frankfurt schon im Kader stand, habe ihn nicht überrascht. Bas Dost dürften die Nominierung des Dänen und seine eigene Ausbootung indes schon verwundert haben. „Nicklas hatte eine ordentliche Trainingswoche, und die Wahrscheinlichkeit, dass ich zwei Mittelstürmer einwechseln würde, war gering. Also habe ich mich entschieden“, begründete Trainer Dieter Hecking - und analysierte: „Nicklas wollte die Bälle haben und sich einbringen. Dass das noch verbesserungswürdig ist, wissen wir.“

Elf Ballkontakte, neun Pässe, die allesamt ankamen, zwei von vier Zweikämpfen gewonnen, 2,7 Kilometer gelaufen und beinahe eine Vorlage zum Torschuss - Bendtner weiß, dass das nur ein Anfang sein kann: „Es war wichtig für mich, dass ich reingekommen bin. Aber ich bin noch nicht in Bestform. Was mir fehlt, sind viele Spiele, um wieder in die Matchpraxis zu kommen.“

Dabei helfe ihm das Training in Wolfsburg. „Hier ist es heftig, jeder gibt 100 Prozent, und die Einheiten dauern meist zwei Stunden oder länger. In England haben wir nie so lange trainiert“, schilderte er seine ersten Eindrücke vom neuen Land.

rs/eh

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