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Benaglio: „Ich denke nicht darüber nach, den VfL zu verlassen“

VfL Wolfsburg Benaglio: „Ich denke nicht darüber nach, den VfL zu verlassen“

Der Kapitän ist wieder an Bord. Gestern hat Diego Benaglio erstmals nach dem WM-Urlaub mit der Mannschaft trainiert, nachdem er auf den Seychellen ausgespannt hatte. Wie hat die Nummer 1 des VfL Wolfsburg das dramatische WM-Aus mit der Schweiz verkraftet? Was sagt er über das Interesse von Benfica Lissabon? Im Trainingslager-Talk bezieht der Schlussmann Stellung.

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Nimmt Stellung: VfL-Kapitän und -Torwart Diego Benaglio.

WAZ : Nach dem WM-Achtelfinal-Aus der Schweiz in der Verlängerung gegen Argentinien hatte es Tränen auf dem Platz gegeben - haben Sie die Ereignisse schon verarbeiten können?
Benaglio : Ja, das Kapitel ist abgeschlossen. Es war für uns insgesamt eine emotionale WM, die mit einem Last-Minute-Sieg gegen Ecuador begonnen hat, dann gab‘s gegen Frankreich eine heftige Niederlage und ein Endspiel, um ins Achtelfinale einziehen zu können. Das haben wir geschafft, leider haben wir es dann nicht mehr gepackt, einen Mitfavoriten auf den Titel rauszuwerfen. Aber es war trotzdem eine gute WM von uns.

WAZ : Gegen Frankreich einmal gepatzt, gegen Argentinien ganz stark gehalten - war es eine gute WM für Sie  p e r s ö n l i c h  ?
Benaglio: Ja. Obwohl gegen Frankreich keiner von uns einen guten Tag erwischt hat, gab es selbst in diesem Spiel einige gute Aktionen. Unter dem Strich bin ich mit meinen Leistungen sehr zufrieden.

WAZ : Wie war der Abschied von Ottmar Hitzfeld, für den das Argentinien-Spiel das letzte als Trainer der Schweizer Nati war?
Benaglio : Ich bin sehr dankbar, dass ich mit ihm in den vergangenen sechs Jahren zusammenarbeiten durfte, das habe ich ihm auch gesagt. Aber ich glaube, im Fußball wird man sich sicher noch das eine oder andere Mal über den Weg laufen.

WAZ : Nach der WM wurde bekannt, dass Benfica Lissabon Sie verpflichten möchte. Wie gehen Sie damit um?
Benaglio : Gerüchte gibt’s immer mal wieder. Für einen Spieler ist‘s eine Bestätigung, wenn man das Interesse anderer Klubs weckt. Aber ich denke nicht darüber nach, den VfL zu verlassen.

WAZ : Sie haben mal gesagt, dass Sie sich vorstellen könnten, die Karriere in Wolfsburg zu beenden. Ist das nach wie vor Ihr Plan?
Benaglio : Daran hat sich nichts verändert. Nach bald sieben Jahren Wolfsburg ist diese Stadt meine zweite Heimat geworden. Meine Familie und ich fühlen uns sehr wohl. Vielleicht gibt’s ja die Möglichkeit, nach der Karriere in einer anderen Funktion im Verein zu bleiben. Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Ich denke jetzt aber noch nicht darüber nach, meine Karriere bald zu beenden. Ganz im Gegenteil: Ich will noch lange spielen.

WAZ : Trainer Dieter Hecking hat angedeutet, dass Sie weiterhin Kapitän bleiben...
Benaglio : Ich übe das Amt sehr gern aus, es erfüllt mich mit Stolz, Kapitän dieser Mannschaft zu sein. Wenn der Trainer möchte, dass ich weitermache, mache ich das sehr gern.

eh

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