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Belgien-Bubi Azzaoui: De Bruyne als Vorbild

VfL Wolfsburg Belgien-Bubi Azzaoui: De Bruyne als Vorbild

Er ist für viele VfL-Fans der große Unbekannte. Aber Ismail Azzaoui hat so viel Talent, dass die Anhänger des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten den Belgien-Bubi von Trainer Dieter Hecking schon bald besser kennen dürften.

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Viel Talent: Ismail Azzaoui im Kreis seiner neuen Kollegen. Sein Vorbild ist Kevin De Bruyne, der zu Manchester City gewechselt ist.

Quelle: Photowerk

Im Training spielt er frech auf, lässt sich auch von seinen namhaften Kollegen, die Stars sind, selten den Schneid abkaufen. „Er spielt nicht wie ein 17-Jähriger“, hatte Hecking den Offensivmann erst kürzlich gelobt und damit angedeutet, welch großes Talent sich der VfL da von Tottenham Hotspur sichern konnte. Aber dieses Talent ist ab Freitag schon wieder weg. Azzaoui fliegt nach längerer Überlegung mit der belgischen U-17-Nationalmannschaft zur WM nach Chile

„Es war mein Wunsch, ich glaube, dass es eine gute Erfahrung für mich sein kann, ich kann mich bei diesem Turnier weiterentwickeln“, begründet der Neuzugang, der mit seinen Eltern in Wolfsburg lebt - und der sich vor seinem Wechsel mit Ex-VfL-Star Kevin De Bruyne (jetzt Manchester City) über Wolfsburg ausgetauscht hatte. „Er ist ein Vorbild für mich“, sagt Azzaoui, der zwar weiß, dass er noch lernen muss, „aber ich fühle mich auch schon bereit, um ein paar Minuten in der Bundesliga zu spielen“.

Ausgebildet wurde er in der Fußballschule des RSC Anderlecht. Die Jugendakademie des Königlichen Sportklubs genießt nicht erst seit Romelu Lukaku (FC Everton) und Dennis Praet (RSC Anderlecht) einen hervorragenden Ruf. Dass Azzaoui eine gute Ausbildung hatte, ist unverkennbar. Aber die Entwicklung des Neuzugangs mit marokkanischen Wurzeln ist noch längst nicht vorbei.

Seine Lieblingsposition auf dem Platz hat er aber schon gefunden: „Ich spiele gern links außen. Mit meinem stärkeren rechten Fuß ziehe gern nach innen und schließe ab“, beschreibt der VfL-Profi und fügt augenzwinkernd hinzu: „So wie Ribéry oder Ronaldo.“

eh

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