Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Beleidigungen und Tritte gegen Diego

VfL Wolfsburg Beleidigungen und Tritte gegen Diego

Vieles soll in dieser Saison für den VfL neu sein. Doch einige Dinge waren im ersten Pflichtspiel wie immer. Dass Diego wieder einmal der beste Mann auf dem Feld war, ist erfreulich. Dass der Wolfsburger Spielmacher aber wieder getreten und beschimpft wurde, regte auch Trainer Dieter Hecking auf.

Voriger Artikel
3:1 gegen KSC: Perisic, Diego & Schäfer für Wolfsburg
Nächster Artikel
Unterm Strich zählt das Weiterkommen

Diskussionsbedarf: Schiri Jochen Drees und Diego.

So heftig wie von den Karlsruher Fans waren die Beleidigungen Richtung Diego lange nicht mehr. „So etwas sollten Fans nicht tun. Ich finde es schade, dass er so beschimpft wird“, sagt Hecking. „Diego ist doch einer der Spieler, für den die Leute ins Stadion kommen, die auf dem Platz etwas Außergewöhnliches bieten.“

Traurig, aber wahr: Diego selbst scheint sich mit den Schmähungen abgefunden zu haben, er sagt: „Es war nicht das erste Mal, und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Die Fans wissen, welchen gegnerischen Spieler sie stören müssen.“ Der VfL-Star zieht inzwischen sogar Kraft statt Frust aus solch einer Kulisse: „Es war Extra-Motivation für mich. Dann hier ein Tor zu erzielen und so viel Spaß zu haben, war besonders schön.“

Diego überragend - und das, obwohl er wieder kräftig auf die Knochen bekommen hat. In der vergangenen Saison hatten die VfL-Verantwortlichen gefordert, dass der Spielmacher von den Schiedsrichtern mehr geschützt wird. Angekommen ist die Botschaft offenbar noch nicht. „Was soll ich dazu sagen? Wir bekommen die Gelben Karten und bei Fouls an Diego wird niemand verwarnt...“, stellte Manager Klaus Allofs einmal mehr fest.

Aber auch da war Diego cool: „Es waren normale Zweikämpfe. Der Gegner war fair. Wichtig war, dass wir im Mittelfeld und im Angriff schon ganz gut zusammengespielt haben.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel