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Beim Blechen für Chaoten: VfL unter den Top Drei

Bußgeld-Tabelle der Profi-Ligen Beim Blechen für Chaoten: VfL unter den Top Drei

Wolfsburg. Platz drei in der Bußgeld-Saisonstatistik - und das unter den Klubs aller drei deutschen Profi-Ligen! Darauf hätte Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg gern verzichtet. Und hofft, dass das eine Ausnahme war. Geschäftsführer Thomas Röttgermann ist in dieser Hinsicht optimistisch, denn: „Wir sind kein häufiger Klient.“

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Dieser schlimme Vorfall katapultierte den VfL auf Platz drei: Bei der Partie im März in Hannover trifft eine aus dem Wolfsburger Block abgefeuerte Leuchtrakete die Spielerbank von 96.

Quelle: Hay/CITYPRESS24

Ein - allerdings schlimmer - Vorfall katapultierte den VfL in der Bußgeld-Tabelle hinter Frankfurt und Magdeburg. Es war die Partie im März in Hannover, als eine Leuchtrakete aus Wolfsburgs Block die Spielerbank von 96 traf.

Allein dafür bekam der VfL 90.000 Euro Strafe aufgebrummt - sowie einen Teilausschluss auf Bewährung. Heißt: Der Fanblock hätte mal leerbleiben müssen. Röttgermann betont: „Diese Strafe gab es zu Recht.“ Sein Eindruck: „Ein Großteil unserer Fans war von dem Vorfall und auch von dem Urteil entsetzt.“ Er mahnt: „Beim nächsten annähernd vergleichbaren Vorfall gibt es den Ausschluss, das wird nicht verhandelbar sein. Wir hoffen auf selbstreinigende Kräfte unter den Fans.“

Ganz ausschließen könne man schwarze Schafe nie, aber ihre Zahl reduzieren. Dabei soll neben Konsequenz (etwa Stadionverboten) auch der Dialog zählen. Röttgermann: „Diesen erfolgversprechenden Weg gehen wir weiter.“ 40.000 Euro der Strafe soll der VfL für infrastrukturelle Maßnahmen einsetzen und die Arbeit mit den Fans. Dazu werden in der kommenden Saison die nächsten Schritte folgen.

Röttgermann bezieht Stellung: „Wir werden weiter versuchen, Straftaten zu verhindern.“ Pyrotechnik zähle dazu: „Abbrennen von Pyrotechnik ist Gewalt.“ Dass es in Hannover keinen ernsthaft Verletzten gab, war Glück.

von Jürgen Braun

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