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„Bei diesem Wechsel würde alles passen“

VfL Wolfsburg „Bei diesem Wechsel würde alles passen“

Kommt Belgien-Flitzer Maxime Lestienne schon im Winter? Einer, der den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, das Sturm-Talent und seinen Verein Brügge kennt, ist Peter Van der Heyden. Der frühere VfL-Verteidiger: „Bei diesem Wechsel würde alles passen!“

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Im Fokus: Lestienne ist ein VfL-Kandidat, der Ex-Wolfsburger Van der Heyden rät ihm zu dem Wechsel.

Als Van der Heyden vor vier Jahren als routinierter Linksverteidiger für Brügge spielte, tauchte im Training der blutjunge Lestienne auf. Sie waren Gegenspieler. „Damals habe ich die Zweikämpfe mit meiner Erfahrung gewonnen“, sagt Van der Heyden schmunzelnd. „Aber man konnte schon sehen, was für ein unglaubliches Potenzial er hat.“

Heute zählt Lestienne zu den größten belgischen Talenten. Und Van der Heyden sieht ihn als idealen Spieler für die Bundesliga. „Er ist ein Typ für den deutschen Fußball. Er sieht vielleicht nicht so stark aus, aber er ist eine Maschine“, so der Ex-Nationalspieler. „Maxime ist schnell - und das über 90 Minuten. Er tritt immer wieder an und kann mit seinen schnellen Bewegungen jedem Gegner in der Bundesliga wehtun.“

Lestienne sei trotz seiner erst 21 Jahre reif für einen Wechsel ins Ausland, glaubt Van der Heyden, der noch in der fünften Liga in Belgien spielt und ansonsten eine Immobilien-Firma betreibt: „Maxime wird sich in den nächsten Jahren sehr weiterentwickeln. Er ist ein Spieler, der auch defensiv arbeiten kann, wenn man es ihm sagt. Läuferisch ist er einfach überragend.“

Und der VfL sei für das Talent die richtige Adresse, glaubt Van der Heyden: „Druck hast du in der Bundesliga immer. Aber in Wolfsburg kannst du dich als junger Spieler besser entwickeln als bei Bayern oder Dortmund. Er braucht Zuwendung, die bekäme er. Ich finde, der VfL ist ein toller Verein und würde Maxime raten: Geh‘ dahin!“

Kann es schon im Winter klappen? Van der Heyden deutlich: „Das liegt nur am Geld. Brügge verkauft seine besten Spieler für eine gute Summe. Die Finanzen sind den Bossen wichtiger als sportlicher Erfolg.“

rs

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