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Bei 96 trifft Hecking auf gute Bekannte

VfL Wolfsburg Bei 96 trifft Hecking auf gute Bekannte

Fünf Niederlagen, ein Remis, Letzter - Hannover 96 steht vor dem Derby beim VfL Wolfsburg das Wasser bis zum Hals und für Trainer Michael Frontzeck wird’s eng.

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Lange her: Dieter Hecking (l.) und Michael Frontzeck vor 31 Jahren beim gemeinsamen Training in Mönchengladbach. In fünf Bundesligaspielen standen beide gemeinsam auf dem Platz.

Mit einer deutlichen Pleite in Wolfsburg könnte es für ihn schon vorbei sein. Und dafür könnte ausgerechnet ein guter Bekannter von ihm sorgen: VfL-Trainer Dieter Hecking.

Hecking und Frontzeck starteten einst gemeinsam ihre Profikarrieren bei Borussia Mönchengladbach, schlugen später beide den Weg als Fußballlehrer ein. Und sie hatten auch dort Berührungspunkte, als Frontzeck 2006 als Nachfolger von Hecking bei Alemannia Aachen anheuerte. „Michael ist ein guter Kollege von mir“, sagt Hecking, der es kritisch sieht, wenn Kollegen von ihm schon nach kurzer Zeit so in der Kritik stehen und um ihren Job fürchten müssen. „Es ist mittlerweile Normalität, dass man nicht mehr die Geduld hat, dass man schon früh in der Saison unnötigen Druck aufbaut“, gibt Wolfsburger Coach dem 96-Kollegen Rückendeckung . Hannover habe zwar nicht gut in die neue Saison gefunden, „aber noch ist nichts verloren. Klar, sie sind unter Druck, aber das heißt nicht, dass der Michael ein schlechter Trainer ist“, so Hecking, der gleichzeitig weiß, dass Frontzeck jetzt „Ergebnisse liefern muss. Das weiß er“. Aber das soll nicht in Wolfsburg passieren.

Für die Fans ist das Duell eine besondere Partie, für Hecking, der bei 96 gespielt und die Roten trainiert hatte sowie in Bad Nenndorf zu Hause ist, ist es das nicht mehr - auch wenn er am Mittwoch mal wieder im Stadion war, als 96 gegen Stuttgart verlor, dort ein paar Lewandowski-Sprüche ertragen musste und mit Präsindent Martin Kind plauderte. „Martin Kind und ich kennen und schätzen uns, aber es gab in der Vergangenheit so viele Veränderungen im Spielerkader, so dass es für mich nichts mehr Spezielles ist, gegen 96 zu spielen“, sagt der Wolfsburger Trainer, der demnächst bei seinem Ex-Klub einen weiteren alten Bekannten begrüßen kann: Martin Bader, der bei 96 ab dem 1. Oktober Sportdirektor wird. Vor dieser Entscheidung hatte Bader auch mit Hecking üebr 96 gesprochen, beide sind in der gemeinsamen Zeit beim 1. FC Nürnberg Freunde gewworden. Hecking: „Ich kann mir vorstellen, dass er der richtige Mann am richtigen Ort ist.“

eh

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