Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Bayern-Trainer Heynckes im WAZ-Interview

VfL Wolfsburg Bayern-Trainer Heynckes im WAZ-Interview

Es ist die dritte Amtszeit von Jupp Heynckes als Bayern-Trainer. Den Start in die Fußball-Bundesliga-Saison hat er mit dem Rekordmeister verpatzt. Vorm ersten Auswärtsspiel in dieser Saison heute in Wolfsburg sprach der erfolgreiche Coach im Interview mit WAZ-Sportredakteur Engelbert Hensel über den VfL, Felix Magath und Manuel Neuer.

Voriger Artikel
Josué: „Wir schlagen die Bayern“
Nächster Artikel
Robbery-Debüt in Wolfsburg geplatzt

WAZ: Herr Heynckes, der Auftakt mit dem 0:1 gegen Gladbach ging schief. Haben Sie jetzt Angst vor dem Spiel in Wolfsburg?
Heynckes: Die Vorbereitung auf diese Partie war wegen der vielen Spieler, die bei den Länderspielen waren, alles andere als optimal. Aber dennoch muss meine Mannschaft in Wolfsburg eine positive Reaktion zeigen. Wir müssen versuchen zu gewinnen, was aber nicht einfach sein wird. Ich habe den VfL auf einer DVD gesehen, er hat in Köln gut gespielt.“

WAZ: Vorm Köln-Spiel hat Felix Magath gesagt, dass sein Team erstmal defensiver denken müsse und das Spiel erstmal nicht mitgestalten werde. Am Ende stand ein relativ offensiv geführtes 3:0. Diesmal hat Magath gesagt, dass er das Spiel mitgestalten wolle. Glauben Sie ihm das?
Heynckes: Was ich glaube und was dann stattfindet, das sind verschiedene Sachen. Nach der Niederlage im Pokal hat Felix vieles verändert, die Mannschaft hat danach kompakter gespielt, disziplinierter und organisierter. Selbst Mario Mandzukic oder ein Patrick Helmes haben in der Rückwärts-Bewegung mitgemacht.

WAZ: Wundert Sie das bei Helmes? Den kennen Sie ja noch aus Leverkusen.
Heynckes: Nein, er hat sich auch schon in Leverkusen immer bemüht, hat versucht, das umzusetzen. Vorher war er ein Stürmer, der torgefährlich war, einen super Schuss hat. Aber im Fußball gehört dieses defensive Denken auch für einen Stürmer mittlerweile dazu. In Köln hat er das gut gemacht.

WAZ: Im Kicker hat Sepp Maier Ihrem Torhüter Manuel Neuer geraten, dass er trotz seines Patzers gegen Gladbach weiter mit so hohem Risiko spielen solle. Sehen Sie das genauso?
Heynckes: Manuel soll so spielen, wie er es immer gemacht hat. Fehler gehören zum Fußball nunmal dazu. Er ist dennoch einer der weltbesten Torhüter, aber er muss sich, wie jeder andere Spieler nach einem Wechsel auch, mit dem Ganzen hier erstmal vertraut machen. Maier jedoch hat vollkommen Recht: Manuel muss so bleiben, wie er war, deswegen haben wir ihn auch verpflichtet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.