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Bayern-Jäger? Wir sind es!

VfL Wolfsburg Bayern-Jäger? Wir sind es!

Wolfsburg auf dem zweiten Tabellenplatz - jetzt ist der VfL ganz offiziell Bayern-Jäger Nummer 1! Mit einer Mischung aus Stolz und Vorsicht nehmen Verantwortliche und Spieler die neue Rolle an - und setzen sich bei der Entwicklung in dieser Saison keine Grenzen.

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Es läuft: Die VfL-Profis stehen nach dem 4:0 in Stuttgart auf Platz zwei der Bundesliga-Tabelle.

Bayern-Jäger - dieser Begriff löst bei den meisten Mannschaften einen Abwehr-Reflex aus, wenn sie nicht gerade aus Dortmund kommen. Der VfL nimmt die Situation realistisch an. „Wir sind Zweiter, also sind wir es im Moment. Dagegen wehren kann man sich sowieso nicht“, sagt Trainer Dieter Hecking. Es ist viel Stolz dabei, wenn er schildert: „Man muss mal schauen, wo der VfL stand, als Klaus Allofs und ich übernommen haben. Dann sieht es jetzt schon richtig gut aus. Wir haben wohl vieles richtig gemacht.“

Zweiter - Kapitän Diego Benaglio bezeichnet das als „schöne Momentaufnahme“. Kann der VfL das nicht durchhalten - oder sogar die Bayern angreifen? „Die Meisterschaft ist noch nicht entschieden“, sagt Hecking. „Aber man muss sehen, dass in München klar der beste Kader vorhanden ist.“ Allerdings sei die Liga wieder enger zusammengerückt. Das findet Allofs auch: „In einer eigenen Liga spielt Bayern im Moment nicht. Aber sie sind immer noch der große Titelfavorit. Man sollte realistisch bleiben.“ Der VfL-Manager mag den Begriff „Bayern-Jäger“ gar nicht: „Wir jagen Punkte, und nicht sonst irgendwas...“

Allofs möchte zunächst eine Bestätigung der Siegesserie: „Ich habe nicht die Meisterschaft im Kopf. Für mich steht die Entwicklung im Vordergrund. Und da sind fünf, sechs, sieben erfolgreiche Spiele noch nicht die Konstanz, die ich mir vorstelle.“ Wenn aber weitere Dreier folgen, dann könne man auch an mehr denken: „Auch, wenn ich uns nicht als Bayern-Jäger bezeichne, heißt das nicht, dass wir keine entsprechenden Ambitionen haben...“

rs

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