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Bayern-Jäger VfL? Allofs: „Blödsinn!“

VfL Wolfsburg Bayern-Jäger VfL? Allofs: „Blödsinn!“

Kevin De Bruyne kommt zum VfL. Die offizielle Verkündung lässt wegen der Abwicklung von Formalitäten weiter auf sich warten, Manager Klaus Allofs nimmt das gelassen. Aber ihn nervt das Echo auf den Wechsel des Belgiers zum Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Denn dass sich sein Klub mit Millionen-Transfers zum größten Bayern-Konkurrenten aufschwinge, bezeichnete er als „Blödsinn“ und stellte klar: „Wir leben hier nicht im Schlaraffenland.“

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Auch mit ihm ist Wolfsburg nicht Bayerns größter Konkurrent: Das Echo auf den Transfer von Kevin De Bruyne (r.) nervt VfL-Manager Klaus Allofs (l.).

Quelle: Hermstein

Allofs dementiert die quer durch alle Medien verbreitete Ablösesumme von 22 Millionen Euro („Jenseits von Gut und Böse“) und meinte: „In solch einem Bereich bewegen wir uns nicht.“ Denn auch in Wolfsburg gebe es „nicht unendliche Ressourcen und einen Topf, der immer voll ist“. Allofs reagiert mit seinen Aussagen gereizt auf die Erklärungen der Bundesliga-Konkurrenten, dass sich der VfL gerade mal wieder mit den VW-Millionen sportlichen Erfolg kaufe.

Allofs stellt indes klar: „Wir haben andere Ausgaben runtergefahren und den Kader verkleinert. So sind wir in der Lage, jetzt noch einmal zu investieren. Deshalb klettern wir aber nicht binnen einer Saison vom Abstiegskandidaten auf Tabellenplatz zwei.“ Der Manager spricht in dem Zusammenhang auch von Gehaltsforderungen junger Spieler, die man nicht erfüllt habe: „So wie Leverkusen Julian Brandt überredet hat, da können und wollen wir nicht mithalten.“

Weder von den Einschätzungen der Konkurrenz noch von einem Zukauf von De Bruyne (soll einen langfristigen Vertrag bekommen) ließe sich der VfL aber vom eingeschlagenen Weg und dem mittelfristigen Denken an höhere Aufgaben abbringen. „Bei aller Lust auf die Champions League wissen wir, dass es noch ein weiter Weg ist“, so Allofs. „Man darf nie vergessen, dass die anderen Klubs uns nicht nur loben, um uns zu schmeicheln. Aber wir lassen uns nicht aufs Glatteis führen.“

rs

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