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Dost im Kader gegen Madrid, Naldo muss noch hoffen

VfL Wolfsburg Dost im Kader gegen Madrid, Naldo muss noch hoffen

Es wäre ein kleines medizinisches Wunder: Wenn der VfL am Mittwoch im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals Real Madrid zu Gast hat, dann dürfte Wolfsburg im Abwehrzentrum wieder auf Naldo bauen – der Abwehrboss steht vor seiner Rückkehr. Dabei hieß es immer: Die Saison ist für den Brasilianer gelaufen.

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Comeback gegen Real? Bei Naldo (M.) fällt die Entscheidung erst am Spieltag.

Quelle: Photowerk (gg)

Beim Training am Dienstag übte der Abräumer nach seiner Schultereckgelenk-Sprengung erneut ohne Probleme, was Trainer Dieter Hecking freute. Festlegen, ob Naldo wirklich dabei ist, wollte er sich noch nicht. Aber: „Naldo ist nach seiner Verletzung sehr weit. Ich werde am Mittwoch mit unserem Arzt und Naldo sprechen, dann fällt die Entscheidung“, so der Coach, der gleichzeitig verriet: „Naldo hat mir gegenüber signalisiert, dass er spielen möchte.“

Klappt’s, wäre das richtig gut. Zum einen, weil Naldo für Sicherheit in der Abwehrzentrale steht, Führungsqualitäten hat. Und die braucht es gegen Ronaldo, Bale und Benzema, gegen den 65-Tore-Sturm der Königlichen. Zum anderen ist der 33-Jährige bärenstark bei Standards. Und die werden gegen Real aus VfL-Sicht eine große Rolle spielen, wenn die Wolfsburger gegen das Über-Team überhaupt eine Chance haben wollen.

Naldo ist sowohl hinten als auch vorn gefragt – in der Defensive dürfte Hecking ordentlich Beton anrühren und vor der Viererkette Luiz Gustavo, Josuha Guilavogui und Maxi Arnold aufbieten, die in der Rückwärtsbewegung dabei mithelfen sollen, Reals Super-Sturm nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

 Nach vorn setzt Hecking auf Geschwindigkeit und könnte mit Bruno Henrique in der Startelf überraschen. Und er setzt auf Größe: Holland-Knipser Bas Dost ist nach seinem Mittelfußbruch erstmals wieder im Kader. Den Trainer freut‘s. Er gab sich vorm Duell mit Real kämpferisch: „Wenn sie uns nur eine kleine Chance geben, werden wir sie ergreifen. Wir brauchen eine Mannschaft, die durchs Feuer geht – und das werden wir tun.“

Trotz des Über-Gegners sieht Hecking eine Chance für sein Team. Wolfsburgs Coach: „Ich habe ja nach unserem Achtelfinal-Weiterkommen gesagt: Es muss nicht das Ende für uns sein – dabei bleibe ich.“

eh

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VfL Wolfsburg
Der Star ist da: Cristiano Ronaldo (M.) am Dienstagabend beim Training in der VW-Arena.

Dass er in den acht Champions-League-Spielen dieser Saison unfassbare 13 Tore geschossen hat, ist nur ein weiterer Teil seiner fast unreal wirkenden Karriere-Erfolge: Cristiano Ronaldo, einer der beiden besten Fußballer der Welt und wohl auch einer der besten aller Zeiten, gibt sich am Mittwoch in Wolfsburg die Ehre.

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