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Bas Dost: „Muss endlich was zeigen“

VfL Wolfsburg Bas Dost: „Muss endlich was zeigen“

Die Schmerzen sind endlich weg. Nun kann und will Stürmer Bas Dost beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg richtig angreifen. „Ab jetzt kann ich etwas für die Mannschaft machen und habe wieder richtig Lust“, sagt der Holländer.

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Am Freitag war er wegen seiner Dauerprobleme im linken Sprunggelenk zur Untersuchung bei Bayern-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. „Er macht die Augen zu und tastet meinen Fuß ab, dann sagt er mir genau das, was ich fühle. Das ist nicht normal, das ist großartig“, schwärmt Dost, der noch einmal Spritzen bekommen hat. „Er sagte mir, dass er mich in nächster Zeit nicht mehr sehen will. Und jetzt geht es mir überragend. Ich habe ohne Schmerzen trainieren können. Das ist ein tolles Gefühl“, schildert der Stürmer.

Es sei wie eine Befreiung. „Es ist das Wichtigste, dass der Fuß gut bleibt. Verletzt zu sein, ist das Schlimmste, das es gibt. Ich war die ganze Zeit nur mit mir und meinem Knöchel beschäftigt“, so Dost. „Das ändert sich jetzt. Ich muss nun endlich etwas zeigen. Ich bin seit zwei Jahren hier und habe zu wenig gebracht. Es wird Zeit!“

Doch bekommt er jetzt auch schnell die Chance zu spielen? Zuletzt war er nicht im Kader. „Ich hatte Schmerzen und war nicht ganz fit. Es ist logisch, dass der Trainer nicht den Stürmer mitnimmt, der nur bei
80 Prozent ist“, zeigt Dost Verständnis. „Ich spiele in Wolfsburg. Ich weiß, dass ich da erst etwas zeigen muss, bevor ich spielen darf. Aber jetzt habe ich neue Energie und werde immer weitermachen – auch, wenn ich mal nicht im Kader stehe.“

An eine Flucht vom VfL denke er nicht. „Ein Wechsel im Sommer stand nicht zur Debatte“, beteuert Dost. „Was soll ich bei einem neuen Verein machen, wenn ich nicht fit bin?“ Und Selbstvertrauen habe das Interesse anderer Vereine auch nicht gegeben. „Das brauche ich nicht. Ich weiß, was ich kann“, so Dost.

rs

Dost fit: Hecking hat die Qual der Wahl

Bas Dost ist fit, Nicklas Bendtner kommt immer besser in Form, und auch Ivica Olic wird nach der Länderspiel-Pause mit wenig Einsätzen wieder auf die Fußball-Bundesliga brennen. Plötzlich hat VfL-Trainer Dieter Hecking auf seiner einstigen Problemposition die Qual der Wahl.

Bisher war Olic die einzige Option für die Spitze. Nun drängen Dost und Bendtner, fachen den Konkurrenzkampf an. „Ich freue mich über jede Alternative“, sagt Hecking. „Es wird nicht so sein, dass jeder jedes Spiel macht“, blickt er auf die englischen Wochen. „Jeder wird gebraucht. Gut, dass alle drei auf einem guten Niveau sind.“

Bei Hoffenheim am Samstag ist Olic Favorit auf die Startelf. Bei Bendtner bremst Hecking die Euphorie: „Jetzt nicht übertreiben! Seine Länderspiele waren in Ordnung, nun sehen wir weiter.“

rs

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