Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Bankdrücker Schäfer: Hecking tut es leid!

VfL Wolfsburg Bankdrücker Schäfer: Hecking tut es leid!

Marcel Schäfer gehört zu den VfL-Profis, über die Trainer Dieter Hecking sagt: „Mir tut es um jede Minute leid, in der sie auf der Bank sitzen.“ Und so erntet der Linksfuß des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten am Ende eines Jahres, in dem er erstmals kein Stammspieler mehr war, doch ein Lob.

Voriger Artikel
Abgeschoben, ausgeliehen und plötzlich wieder Leistungsträger
Nächster Artikel
Wie war das Jahr, Herr Knoche?

Skeptischer Blick: Auf der Ersatzbank fühlt sich auch VfL-Rekordspieler Marcel Schäfer nicht wohl. Für den Linksverteidiger genießt der Erfolg des Teams zwar Priorität, aber dennoch will der Linksfuß wieder zurück auf den Platz.

Quelle: Imago: 15011638

Im Frühjahr hatte Schäfer noch auf seiner Wunschposition in der Startelf gespielt. Im Sommer rutschte er von links hinten auf die offensive Außenbahn, im Herbst wurde er zum Joker, und zuletzt musste er auch einige Male 90 Minuten draußen bleiben. „Dass die Zeit für Schäfi nicht leicht ist, das ist verständlich. Ich habe zuletzt lieber gelernte Offensivspieler eingewechselt“, sagt Hecking. „Aber Marcel identifiziert sich weiterhin zu hundert Prozent mit der Sache. Für diese Professionalität zolle ich ihm ein großes Lob.“

2013 - das Jahr, in dem Schäfer seinen Stammplatz verlor, aber in dem er auch seinen Rentenvertrag beim VfL unterschrieb. „Meine persönliche sportliche Entwicklung ist eine neue Erfahrung, die grundsätzlich negativ ist, an der man aber auch wächst“, so der Ex-Kapitän. Dennoch sagt er beim Blick zurück aufs Jahr: „Als Fußballer kann mich das nicht zufriedenstellen. Es wäre schlimm, wenn es so wäre. Dann könnte ich auch gleich ins Büro gehen.“

Doch aufstecken ist nicht Schäfers Ding. Auch wenn er weniger spielt, kümmert er sich weiter um das Wohl der Mannschaft, organisiert Teamabende, hilft jungen Spielern. „Ich mache das, weil es mir Spaß macht und ich gern Verantwortung übernehme“, erklärt der 29-Jährige, der sich fürs kommende Jahr einiges vorgenommen hat. Schäfer, seit 2007 beim VfL: „Ich wünsche mir für mich persönlich, dass ich so viele Einsätze wie möglich bekomme und mich wieder in die erste Elf spiele.“

rs/eh

Voriger Artikel
Nächster Artikel